Stiber Home Laetissime Saltemus Comitas Sulczpach Märchen-Tanja die Erzählende
   Home Nach oben Stiber Kontakt Freunde Anreise Jugend 
Sanierung Innen Ehrung Galerie
Bekanntmachung: 23.07. Laetissime Saltemus Kastenbauerhaus -- 19.-21.08.16.Cave Gladium Furth i.Wald -  17.-18.9.16 Stollenfest Bergbaustollen Max

Sanierung Pflasterzollhaus  

Bauabschnitte

Bildergallerie

 

bulletMai 2001 Fertigstellung und Einweihung         
bulletInnenausbau musealer Raum und Jugendvereinsheim
bullet13.05.2000 Hebmahl
bullet2000 Sanierung schreitet fort, 
Stiber-Arbeitsgruppe leistet über 4 000 Arbeitsstunden in Eigenleistung
bulletWinter 99/00 Ausgrabungen im Bodenbereich, 
Freilegung der Grundmauern,  Grabungsbericht ca. 10 verschiedene Bauphasen
bulletNotdach wird errichtet - das alte Balkendach aus dem 16. Jahrhundert wird saniert, morsche Teile werden ergänzt
bulletenge Zusammenarbeit mit Stadtbaumeister Dieter Rebhahn und Hans Falk vom Stadtbauamt
bulletArchitekturbüro Meiller und Dittmann übernimmt die Planung und Beaufsichtigung des Projektes
bullet1999 Stadt Sulzbach-Rosenberg kauft das Anwesen, ohne Klärung der Eigentumsfrage keine umfassende Sanierung möglich
bullet1997 erste Ausräumarbeiten und Untersuchungen durch das Landesamt für Denkmalpflege (dendrochronolodische Untersuchung Mai 1997)
bullet19.09.1996 Pachtvertrag mit Eigentümer Fam. Wiesand - die HG Stiber-Fähnlein wollte das kleine Gebäude restaurieren und als Vereinsheim nutzen
bullet1935 kaufte der Sattlermeister Hans Wiesand das Anwesen und richtete darin seine Sattlerwerkstatt ein
bullet1934 kaufte der Photograf Otto Müller das Zollhäuschen von der Stadt

Historisches

Die letzen Zolleinnehmer waren von 1906 bis 1920 der "alte Hertel", unterstützt von seiner Tochter Retti, die das Zollhäuschen auch bewohnten. Die Gebühren betrugen damals z.B. 2,00 Mark für ein Auto, 20 Pfennige für ein Ochsengespann, 2 Pfennige für eine Schubkarre usw.


Der allerletzte Zolleinnehmer am Haagtor war der "Hegner Schuster" der sein Amt bis zur Abschaffung 1931 ausübte. Da von den kargen Einkünften (von 100,-- Mark Einnahmen erhielt der Zöllner 25,-- Mark, wobei oft ein Jahr verging ehe die Summe voll war)  des Zolleinnehmers kaum eine Familie leben konnte, übte traditionell der Zöllner noch ein Handwerk aus. Der letzte Zöllner war Schuster und deshalb wurde eine alte Schusterwerkstatt originalgetreu wieder in den renovierten Räumen errichtet.

In früheren Zeiten füllten Brücken- und Pflasterzoll die Stadtkassen. Auch in Sulzbach befanden sich an allen 4 Stadttoren Zolleinnahmestellen. Das einzige davon noch erhaltene Gebäude ist das vor dem Haagtor. Nachweislich wurde in Sulzbach bis zum 31. März 1931 Pflasterzoll erhoben.

 

Abbildung des Zollhäusels  um 1940     Umbau durch Firma Wiesand (Eigentümer bis 1996)

  Stadtplan Sulzbach (Aichingerplan 1775) - älteste bekannte Abbildung des Zollhäusels (siehe Pfeil)

Als die Stadt Sulzbach 1504 belagert wurde, ließ der damalige Stadthauptmann Albrecht Stiber vor dem Haagtor Bäume fällen und Gebäude abreißen um freies Schußfeld zu haben. Darunter befand sich neben dem Siechenhaus, mit hoher Wahrscheinlichkeit, auch das damalige Zollhaus. 

Das jetzige Gebäude wurde ca. 1530 wieder aufgebaut, wie die dendrochronologische Untersuchung, der Balken-Bohlendecke, des Dachstuhles und des östlichen Fachwerkgiebels, aus dem letzen Jahr ergeben hat. Fälldatum der Kiefern ist der Winter 1529/1530. Der älteste Baum wurde gar im Jahre 1505 geschlagen.

 
Fragen oder Kommentare
zu dieser Website an: 
Webmaster
powered-by.gif (1894 Byte)
Copyright © 2001-05
HG Stiber Faehnlein
Stand: 25. April 2016     

ST3
ST2

  Stiber-Fähnlein auf Facebook            

      

 

 
Haftungshinweis: Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.