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Bekanntmachung: 23.07. Laetissime Saltemus Kastenbauerhaus -- 19.-21.08.16.Cave Gladium Furth i.Wald -  17.-18.9.16 Stollenfest Bergbaustollen Max

Von (cog)  |  15.12.2008  | Netzcode: 1644650       Sulzbach-Rosenberg

Das erste Krippenspiel in weiß

Bilder, Musik und Schnee ergänzen sich zu einem zauberhaften Ganzen

Schon zum vierten Mal boten Stadtmauer und Lateinschule die malerische Kulisse für das Sulzbacher Krippenspiel. Lebende Bilder, begleitet von Liedern des Posaunenchors und der Kinderchöre der Christuskirche, illustrierten die Weihnachtsgeschichte, die Pfarrer Wolfgang Bruder vortrug. Die Gesamtleitung hatte Dekanatskantor Gerd Hennecke.

Es war eine langsame Darstellung. Maria, Josef, Hirten und Weise stellten sich im Dunkeln zu einem Bild auf, das dann hell angestrahlt aus der Finsternis auftauchte. Da gab es, anders als im Fernsehen, keine hektisch schnellen Schnitte. Die Zuschauer hatten Zeit, die Bilder wirken zu lassen und sich wirklich auf das wunderbare Geschehen der Heiligen Nacht einzulassen.

Bilder, Musik und erstmals sogar Schnee ergänzten sich zu einem zauberhaften Ganzen. Der Posaunenchor stimmte zu den Bildern bekannte Advents- und Weihnachtslieder an, die die Kinder dann sangen.

Der Kinderchor hat sich gut entwickelt. Die Mädchen und Jungen singen jetzt kräftiger und reiner. Auch viele Zuschauer sangen leise mit, sonst war das Publikum ganz still. Auch die jüngsten Zuschauer, die vor dem Zaun auf dem Stiberer-Platz hinter dem Pflasterzollhaus standen, verfolgten gebannt das Krippenspiel.
 

Mit dem gemeinsam von Chor, Bläsern und Zuschauern gesungenen "Oh du fröhliche" endete das stimmungsvolle Krippenspiel bei feierlichem Glockengeläut. Der Beifall wurde von warmen Handschuhen gedämpft, war aber ausdauernd und kräftig.

Maria und Josef wurden von Claudia Röhrer und Christian Herrmann dargestellt, die Hirten waren Stephanie Waninger, Susanne Maiß und Kerstin Sommer, die Weisen aus dem Morgenland Karin Weber, Stefan Sehnke und Kerstin Weigl. Den Engel, der leider vom Licht des Scheinwerfers nicht richtig erfasst wurde, spielte Jessica Arlt.

Der Elternbeirat des Kindergartens An der Allee versorgte die Zuschauer mit Bratwürsten und Glühwein. Im Hintergrund wirkte der Männerbund bei der Vorbereitung mit. Das Stiber-Fähnlein stellte den Platz, den Grill und die benötigte Technik zur Verfügung und richtete den Platz her.

Besonderer Dank gebührt Dekan Walter Hellauer, der auch heuer wieder gestattet hat, dass Kinderchor und Bläser im Garten des Kindergartens St. Marien stehen durften, obwohl die Aufbauarbeiten am Nachmittag den Betrieb im Kindergarten störten.


 

03.12.2008  | Netzcode: 1629678
Sulzbach-Rosenberg

Riesen-Erfolg im hellen Lichterschein

Gelungener Auftakt zum Rosenberger Krippenweg mit Hunderten von Besuchern

Sulzbach-Rosenberg. "Zuerst war er ein kleines Pflänzchen, nun ist daraus schon ein stattlicher Strauß geworden", zeigte sich 1. Bürgermeister Gerd Geismann begeistert. Zur Eröffnung waren hunderte Besucher in den Fischer-Garten gekommen. Dieser erwies sich als idealer Ort für einen Weihnachtsmarkt.

Zusammen mit befreundeten Vereinen hatte das Krippenweg-Team ein tolles Angebot auf die Beine gestellt. Am Abend gab es dann noch ein feuriges Highlight. Die Eröffnung des 6. Rosenberger Krippenwegs und der erstmals stattfindende Weihnachtsmarkt waren ein Riesenerfolg. Besuch und Reaktionen der Menschen übertrafen die kühnsten Erwartungen der Initiatoren. Hunderte ließen sich nicht entgehen, im Fischer-Garten bei Glühwein und Bratwürsten den ersten Adventssonntag zu genießen. Und Petrus bescherte strahlendes kaltes Winterwetter.

Manfred Weiß, Sprecher des Krippenweg-Teams, dankte: "Ihr Kommen ist für uns Lob und Anerkennung. Wir sehen uns in unserer Arbeit bestätigt." Er stellte die Neuerungen in diesem Jahr vor. Neben dem erstmals organisierten Weihnachtsmarkt ist der Rosenberger Krippenweg jetzt auch in einem Verein organisiert. Zudem gibt es einen eigenen Internetauftritt.

Weiß dankte seiner Mannschaft: Sonja Plachetka, Kerstin König, Wolfgang Albersdörfer, Hans Pilhofer, Wolfgang Fischer und Werner Schmidt haben dieses Jahr mitgewirkt. Ein großes Dankeschön ging ebenso an die Menschen, die ihre Krippen, andererseits ihre Fenster und Plätze zur Verfügung gestellt haben. Auch eine Reihe von Helfern gab es: Stellvertretend für alle erwähnte Weiß die Schreinerei Rösch, Firma Kalkbrenner, die Sparkasse, Raiffeisenbank und die Amberger Glas sowie die Kulturwerkstatt mit ihrem Leiter Alfred Tischler.

1. Bürgermeister Gerd Geismann brachte seine Wertschätzung für die Mühen zum Ausdruck. Hier zeige sich der Zusammenhalt im "Dorf", die Stadt werde auch in Zukunft den Krippenweg unterstützen. Auch die beiden Geistlichen Pfarrer Dr. Roland Gierth und Pfarradministrator Thomas Saju dankten. Sebastian Brandl und Martin Morgenschweis erfreuten die Menschen mit weihnachtlichen Trompetenklängen. KJG Rosenberg, Bäckerei Fischer, Stiber-Fähnlein, die Macher des Krippenwegs, Gernots Gefolge, Rudi Pickel, Eine-Welt-Laden und Familie Baumer sorgten für tolles weihnachtliches Angebot: Glühwein, Stollen, frische Lebkuchen, Bratwürste, leckere Waffeln, Kakao und Bratäpfel verführten zu ausgiebigem Schlemmen. Daneben gab es Krippenbauvorführung, Zinngießen. Geschenkideen, Feuerspucker tauchten den Fischer-Garten in helles Licht. Teilnahmescheine für Gewinnspiel und Plan des Krippenwegs gibt es in teilnehmenden Geschäften, im Rathaus, bei www.rosenberger-krippenweg.de.
 

02.12.2008  | Netzcode: 1628464    Sulzbach-Rosenberg

Pilze für Haus der Kirche

"Alte Lateinschule": Stiber-Fähnlein sammelt Geld

Angeregt durch eine Führung durch die "Alte Lateinschule" mit Dr. Markus Lommer und begeistert von dem historischen Baubestand, überlegte die Historische Gruppe Stiber-Fähnlein, wie sie bei der Finanzierungslücke im sechsstelligen Eurobereich die Sanierung des Projektes unterstützen könnte.

Genutzt werden soll nach Abschluss der Sanierung das neue "Haus der Kirche und Diakonie" als Pfarrerwohnung, Büro- und Sitzungsräume für Diakonie und Evang. Männerbund Sulzbach.

Kurz entschlossen stellten die Stiber am letzten Marktsonntag ihr Zollhaus den hungrigen und durstigen Marktbesuchern zur Verfügung. Zusätzlich boten sie den Besuchern selbstgesammelte Pilze aus heimischen Wäldern gegen Spende an.

Den Erlös aus dieser Aktion, 560 Euro, übergaben nun Klaus Faltenbacher und Roland Rupp an Pfarrer Dr. Roland Kurz und Dekan Karlhermann Schötz. Da diese Aktion nur ein kleiner Tropfen auf den heißen Stein war, benötigt das Projekt noch viele unterstützende Helfer.

Wer sich finanziell beteiligen will: Unter der Konto-Nr. 210 199 63, Sparkasse Amberg-Sulzbach, BLZ 752 500 00, ist ein Spendenkonto eingerichtet.

Dank der Stadt

2. Bürgermeister Günther Koller überbrachte die Grüße der Stadt und dankte allen Verantwortlichen für die Ausrichtung eines solchen Bürgerschießens. Neben dem "Dorfkönig" ging es auch noch auf Ringwertung um den Titel "1. Dorfmeister" und auf die Geburtstagsscheibe von Leo Kurz zu dessen 70. Geburtstag gab es ebenfalls Preise. Insgesamt beteiligten sich knapp 50 Teilnehmer.

Von (cog) | 16.09.2008 | Netzcode: 1535154    Sulzbach-Rosenberg

Ältester Stadtbereich

Ausgrabungen in der "Deutschen Schule" die Attraktion

An der "Deutschen Schule" war der Andrang beim Denkmaltag so groß, dass die Interessierten gar nicht alle hineinpassten. Kein Wunder, waren doch die spannenden Ausgrabungen aus Sicherheitsgründen abgesperrt, so dass wenig Raum blieb.

Stadtheimatpfleger Dr. Markus Lommer präsentierte die Ausgrabungen mit Enthusiasmus und Fachkenntnis. Unter dem künftigen Wohnzimmer des Stadtpfarrers hat Archäologe Dr. Matthias Hensch eine mittelalterliche Filterzisterne gefunden, die zu einem System von Stadtmauern gehört, das sich bis in die Neustadt hinzieht, wo man sie bei aktuellen Ausgrabungen sehen kann.

Der Bereich der "Deutschen Schule" gehört also zum ältesten Stadtbereich, der schon im 11. Jahrhundert besiedelt war. Traditionell wird dieser Bereich "Hüll" genannt. Damit ist nicht das Reich des Teufels gemeint, sondern eine Höhle, eine Mulde oder Vertiefung mit Wasser. Tatsächlich ist im Gebäude auch ein mittelalterlicher Wassergraben entdeckt worden.

Weiter widmete sich die Führung den wertvollen Bohlen-Balken-Decken in einigen oberen Räumen. Lommer fasste die Idee des Denkmalschutzes zusammen: "Altstadtsanierung ist auch Sozialpflege. Es bedeutet, die Altstadt attraktiv zu machen, damit die Innenstadt nicht verödet."

Von (bt)  |  02.07.2008  | Netzcode: 1443937
Sulzbach-Rosenberg

Im Bannkreis des Mittelalters

Historisches Heerlager des Stiber-Fähnleins erneut ein Besuchermagnet beim Altstadtfest

Sulzbach-Rosenberg. (bt) Das pittoreske Treiben im Historischen Heerlager "Auf der Schanz" zog auch heuer die Altstadtfestbesucher in seinen Bann. Vor allem am Samstag Abend, als Klaus Faltenbacher und fast 30 Akteure auf der Naturbühne des Felsabsturzes vor der Stadtmauer ein großartiges Feuer-Spectaculum entfesselten, waren sogar die Stehplätze auf dem Festplatz Mangelware.

"De Profundis" mit Dudelsäcken und großem
"De Profundis" mit Dudelsäcken und großem Schlagwerk in Aktion: Die jungen Mittelalter-Musikanten waren an zwei Abenden die "Abräumer" im Stiber-Heerlager. Bild: Sebald

Mit Kanonendonner und Böllerschützen gaben die Altdorfer Kroaten und Gernots Gefolge bereits am Freitag Abend den Auftakt zum Festzug und zur Eröffnung des Altstadtfestes auf den Kirchentreppen vor St. Marien.

Beim Mittelalterlichen Markttreiben auf dem weiten Feld vor der Allee und im Stadtgraben konnten die Besucher einen Einblick in das facettenreiche Leben des Mittelalters und der Renaissance gewinnen. Die Eröffnung der mittelalterlichen Badestube mit Weinausschank und der Musikgruppe "Lusamendtleyn" rundete den ersten Tag ab.

Historische Tänze des Tanzkreises "Laetissime Saltemus", orientalische Tänze der Gruppe "Naìlah" und mittelalterliche Musik von "De Profundis", die ihre erste CD "Firlefanz" präsentierten, waren wichtige Bestandteile des Programms. Was wäre aber ein historisches Lager ohne Feuer und Flamme. Umrahmt durch orientalische Tänze von "Bahirah Anjum" tauchten am Samstag Abend Feuerketten, Feuerkugeln, Feuerrad und ein Feuerwerk die Kulisse der historischen Altstadt in bengalischen Lichtzauber.

Alte Handwerkskunst demonstrierten Büttner, Schmiede, Seiler, Fackelmacher, Korbflechter, Seifensieder, Bogenbauer, Drechsler, Schnitzer, Zinngießer, Kalligraph und Kerzenzieher. Sie ließen erahnen, auf welchen Säulen das wirtschaftliche Leben in mittelalterlichen Städten ruhte. Wer aber wissen wollte, wie die Zukunft aussieht, konnte sich bei Hexe "Esmeralda" und ihren Tarotkarten informieren.

Reges Interesse fand das Schaubrauen. Stephan Kalkbrenner und seine Freunde zeigten das Brauen von Braunbier nach alter Rezeptur im Sudkessel über offenem Feuer. Bei einem Preisrätsel mit Fragen zur Geschichte des Brauwesens in Sulzbach-Rosenberg konnten glückliche Gewinner ein Fass Bier und andere wertvolle Preise mit nach Hause nehmen. Voraussetzung dafür aber war, dass man das Lösungswort Bierbrauer richtig ermittelt und die Gunst der Glücksfee Rebecca hatte.

Vor allem Teilnehmer am Mittelalterlager nutzten während der buchstäblich heißen Festtage die willkommene Erfrischung im Badezuber.

 

Von (lö)  |  02.07.2008  | Netzcode: 1444211
Sulzbach-Rosenberg

Zeichen der Toleranz

Segenswünsche für neue Fahne des Stiber-Fähnleins

Die Sulzbach-Rosenberger Dekane Walter Hellauer und Karlhermann Schötz weihten im Rahmen des Altstadtfest-Auftaktes die neue Fahne der Historischen Gruppe Stiberfähnlein. Die Fahne ziert auf der einen Seite das Stadtwappen von Sulzbach, auf der anderen finden sich der Vereinsname, das Stiberwappen und das Stadtwappen. Dazu der Spruch "Zukunft braucht Herkunft".

"Ich finde den Spruch gut", erklärte Dekan Karlhermann Schötz während der Weihehandlung. "Man muss sich nur überlegen auf welche Herkunft man sich besinnt. Als Sulzbacher sollten wir uns an unsere christlich-jüdische Vergangenheit erinnern, dass Sulzbach durch Christian August und seinen Kanzler Knorr v. Rosenroth eine Stadt der Toleranz war. Jede Konfession wurde geachtet.

Zukunft braucht Herkunft. Ich wünsche mir und den Stiberern, dass die, die sich unter dieser Fahne versammeln, einstehen für die Würde und Rechte der Menschen, für eine tolerante und friedliche Stadt Sulzbach-Rosenberg."

 

27.06.2008  | Netzcode: 1434641

Vielfalt der Historie bei den Stiberern

Unter dem Motto: "Im "Zeichen der Rose : Die Ritter zu Rosenberg und die Herren auf Königstein - ein Stück Heimatgeschichte ins Bild gesetzt" feiert das Stiber Fähnlein mit seinen Gästen im historischen Lager im Stadtgraben.

Dem Brauwesen in Sulzbach spüren die "Historischen" am Wochenende ebenfalls nach - mit Schaubrauen (Braunbier nach alter Rezeptur im Sudkessel), Informationen über die Sulzbacher Braugeschichte und mit einem Preisrätsel der Kreit'n Büttner und der Bäcker.

Ihr Handwerk zeigen Büttner, Schmiede, Seiler, Fackelmacher, Korbflechter und Seifensieder sowie Instrumentenbauer, Bogenbauer, Drechsler, Schnitzer, Zinngießer und der Kalligraph.

Daneben gibt es auch Kerzenziehen für Kinder.

In der mittelalterlichen Badestube gibt's Wein- und Metausschank, die Kräuterhexe präsentiert ihre Elixiere und Esmeralda blickt in die Zukunft.

Ritter & Landsknechte gibt es beim Stiber Fähnlein zu sehen, Edelleute und einfaches Volk, Handwerker und Künstler, historische Musik und Tänze
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Von (lö)  |  27.05.2008  | Netzcode: 1392257
Sulzbach-Rosenberg

Sechs Lilien beim Nordgau-Festzug

Die Herzogstadt mit einer stattlichen Abordnung in Tirschenreuth - Das Stiber-Fähnlein im Doppel-Einsatz

Mit einer stattlichen Abordnung wartete die Stadt Sulzbach-Rosenberg am Sonntag beim großen Nordgau-Festzug in Tirschenreuth auf: An der Spitze 1. Bürgermeister Gerd Geismann, gut "bewacht" von den Rittern und Landsknechten des Stiber-Fähnleins.

In deren Gefolge zogen außerdem Gruppen der drei örtlichen Heimatvereine, des "Stamm"-Vereins, der "Birgländer" und der "Erz- und Eisenwalzerboum" in ihren schmucken Trachten durch die Nordgau-Feststadt.

1. Bürgermeister Gerd Geismann dankte ausdrücklich allen Teilnehmern, die ihren Sonntag "opferten", um die Farben der Herzogstadt bei dieser herausragenden überregionalen Festveranstaltung würdig zu vertreten. Die Stadt hatte zur Anreise der Gruppen auch einen Bus organisiert.

Die "Stiberer" allerdings waren großteils aus der anderen Himmelsrichtung nach Tirschenreuth angereist, nämlich aus dem Schlosspark in Fronberg bei Schwandorf. Dort nämlich fand zur gleichen Zeit das erste Historische Wochenende dieses Jahres statt, ausgerichtet vom Schwandorfer Verein "manus draconis". Versteht sich, dass das Stiber-Fähnlein da nicht fehlen durfte, pflegt die Gruppe doch schon seit Jahren gute Kontakte zur Familie des Fronberger Schlossherren Hubertus Freiherr von Breidbach-Bürresheim.

Ein gelungener Einstand in den Mittelalter-Sommer mit ritterlichem Zweikampf, Bogenschießen, Hexe Esmeralda, Minnesang und Tanz, fröhlichem Schmaus unter gleichgesinnten Freunden aus ganz Bayern an der großen Rittertafel - jetzt kann das Sulzbacher Altstadtfest kommen. Und dafür haben die "Stiberer" auch wieder einige Pfeile im Köcher, wie sich denken lässt.


Von (sta)  |  08.05.2008  | Netzcode: 1371457
Amberg-Sulzbach

Kein Blick zurück im Zorn

Gemeinsame Verabschiedung von Armin Nentwig und Einführung von Landrat Richard Reisinger

Amberg-Sulzbach. (sta) Gemeinsam durchschritten Landrat a.D. Armin Nentwig und sein Nachfolger im Amt, Richard Reisinger, das Spalier des Stiber Fähnleins. Und gemeinsam wurden Verabschiedung und Einführung gefeiert - "ein gutes und wichtiges Zeichen für den Landkreis", wie Regierungsvizepräsident Johann Peißl befand, der die Laudationes auf beide hielt.

In diesem Miteinander vor gut 300 Gästen im König-Ruprecht-Saal des Landratsamtes in Amberg sah Nentwig ein "demokratisches Zeichen" für einen harmonischen Übergang im Amt - für ihn, nach sechs Jahren als Landrat und 16 Jahren im Bayerischen Landtag auf der Schwelle zu einem neuen Lebensabschnitt "ein bewegender Anlass".

Nentwig, dessen Rede am Ende mit lang anhaltendem Beifall begleitet wurde, nutzte die Gelegenheit zu einer Leistungsbilanz und einem persönlichen Resümee: "Ich war Landrat aus vollem Herzen und ich nehme Abschied von einer lieb gewonnenen Aufgabe", sagte er.

Eine Aufsteigerregion

Viele Erfolge wie etwa die Gründung einer Regionalen Entwicklungsgesellschaft, der Anschub zu einer intensiven Zusammenarbeit mit der Stadt Amberg oder die Umgestaltung des Landratsamtes zu einem Servicecenter erfüllten ihn mit Stolz. Stolz auch, dass die regionalen Arbeitslosenzahlen einen "historischen Tiefststand" erreicht hätten: "Denn es war mir wichtig, dass die Leute hier zu Hause Arbeit finden." Der Landkreis sei ein Musterbeispiel für die erfolgreiche Bewältigung des Strukturwandels" - eben eine "Aufsteigerregion".
 

Nentwig nutzte die Gelegenheit zum Dank an alle seine Mitstreiter. "Ich habe meiner Heimat gerne gedient und ich blicke zurück ohne Zorn", sagte er. Er selbst werde sich nun etwas mehr Ruhe gönnen, verriet er, Zeit für Familie und Hobbys. Besonders am Herzen lag Nentwig immer das Goldene Landkreisbuch (mit den Einträgen von Gerhard Schröder, Angela Merkel, Günther Beckstein oder Edmund Stoibers berühmten Großschönbrunner Zeilen). Eine Replik davon überreichte Landrat Richard Reisinger seinem Vorgänger als Abschiedsgeschenk.

Aufgabe beherzt anpacken

In einer humorvollen und mit einem Schuss Selbstironie gewürzten Rede (er zitierte Hermann Hesse mit: "Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben.") stellte Reisinger den Begriff der Gemeinsamkeit über seine künftige Arbeit. Im Wissen um seinen zunächst auf sechs Jahre begrenzten Auftrag werde er die Arbeit "beherzt angehen und anpacken".

Reisinger, der nach 20 Jahren in jenes Haus in Amberg zurückkehrt, in dem er einst als "Brotzeitholer" im Finanzamt anfing, will dabei nicht hofiert oder "mit unglaubwürdigen Komplimenten" bedacht werden. "Ich muss ja kein Superstar werden, sondern der Landrat von Amberg-Sulzbach. Und das werde und bin ich gerne."

Bevor dann die Gäste von der Frühlingssonne zu Bier, Bratwürsten und guten Gesprächen in den Rosengarten des Landratsamtes gebeten wurden, war Regierungsvizepräsident Johann Peißl für die offiziellen Abschieds- und Einführungsworte zuständig.

"So nahe sitzen manchmal Freud' und Leid beieinander", fasste er seine Eindrücke des Tages zusammen - verbunden mit Dank und Anerkennung für den scheidenden Landrat und den besten Wünschen für den Nachfolger.

11.03.2008  | Netzcode: 1301279
Theuern

Schaukämpfe und Edelsteinschürfen

Ostermarkt im Kultur-Schloss Theuern am Sonntag, 16. März - Erstmals mit dem Thema "Mittelalter"

Erstmals steht der Ostermarkt im Kultur-Schloss Theuern unter dem Motto "Mittelalter". In Zusammenarbeit mit den historischen Gruppen Stiberfähnlein aus Sulzbach-Rosenberg, den Dillnberch-Schlorchern aus Deberndorf und vielen andern Mitwirkenden wird ein mittelalterliches Treiben im Schlosshof auf die Beine gestellt. Dabei stehen Schaukämpfe, Jonglage, Musik, Edelsteinschürfen, Guldenlauf und ein Glücksrad ebenso auf dem Programm wie Tanzvorführungen der Gruppe "Laetissime Saltemus" und Gebildebrote.

Auch altes Handwerk wird vorgeführt, zum Beispiel Seifenherstellung, Seilerei, Lederarbeiten, Besenbinden, Fackelmachen und Kalligrafie. Auch eine Wahrsagerin darf nicht fehlen. Im Großen Saal ist das Theater Mummpitz aus Nürnberg zu Gast. Es spielt für Kinder ab fünf Jahren das Stück von Axel Hacke "Ein Bär namens Sonntag". Um 18 Uhr wird der Ostermarkt mit einer Feuershow beendet. Für Essen und Trinken, von Grüner Suppe bis Lamm, ebenso Kaffee und Kuchen, ist bestens gesorgt.
 

Der Eintritt zum Ostermarkt kostet für Erwachsene zwei Euro und für Kinder einen Euro. Wer das Theaterstück sehen möchte, zahlt als Erwachsener sechs Euro und als Kind vier Euro (im Eintrittspreis enthalten ist der Museumsbesuch/Sonderausstellung "3x Glas in 3 Versionen").

Karten für "Ein Bär namens Sonntag" gibt es im Kultur-Schloss, Telefon 0 96 24/832, bei der Tourist-Information Amberg, Telefon 0 96 21/1 02 39 und bei der Amberger Zeitung, Telefon 0 96 21/30 62 30.

05.01.2008  | Netzcode: 1223768

Kurz notiert - Stiber-Fähnlein zum Wenzelschloss

Sulzbach-Rosenberg. Die Historische Gruppe Stiber-Fähnlein verlegt ihren traditionellen Vereinsausflug von Heilig-Drei-König, um einen Tag vor, auf den heutigen Samstag.

Ziel ist Lauf an der Pegnitz. Der dortige Stadtarchivar Ewald Glückert hat sich bereit erklärt, das Wenzelschloss mit dem bedeutenden Wappenfries zu öffnen. Im Anschluss werden die Altstadtfreunde Lauf eine Stadtführung zu den übrigen Sehenswürdigkeiten, wie Felsenkeller, Judenturm, Glockengießerspital usw. durchführen.

Der Ausflug wird im historischen Wirtshaus "Der Zwinger Melber" bei einer zünftigen Brotzeit ausklingen. Die Fahrt findet mit der Deutschen Bahn statt. Abfahrt nach Lauf/Pegnitz um 11.32 Uhr am Bahnhof Sulzbach.

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