Stiber Home Laetissime Saltemus Comitas Sulczpach Märchen-Tanja die Erzählende
    

Bekanntmachung: 23.07. Laetissime Saltemus Kastenbauerhaus -- 19.-21.08.16.Cave Gladium Furth i.Wald -  17.-18.9.16 Stollenfest Bergbaustollen Max

03.12.2009 | Netzcode: 2107362 Sulzbach-Rosenberg

Träumen in malerischer Krippen-Landschaft

34 Stationen auf dem Rosenberger Krippenweg warten auf Besucher - Eröffnung im Fischer-Garten

(kök) "Bei uns hat die Krippe noch Platz", stellte 1. Bürgermeister Gerd Geismann fest. In Rosenberg hat sie sogar sehr viel Platz, nämlich 34 Fenster oder Gärten. Diese zeigen auf dem Rosenberger Krippenweg über 40 verschiedene Darstellungen des Weihnachtsgeschehens. Zur feierlichen Eröffnung gab es nicht nur Lobesworte, sondern auch einen romantischen Weihnachtsmarkt.

Internet-Auftritt
Sprecher Manfred Weiß konnte zahlreiche Vertreter aus Politik, Kirche und Vereinsleben begrüßen. Nachdem im letzten Jahr der Weihnachtsmarkt zum ersten Mal auf die Beine gestellt und der Internetauftritt neu gestaltet wurde, konnte sich das Team heuer wieder verstärkt dem Krippenweg selbst widmen.

Und das sehr erfolgreich: Um stolze neun Stationen konnte der Weg im Vergleich zu 2008 erweitert werden. Er führt neben dem Dorfkern vom Kindergarten Guter Hirte durch die Meierfeldstraße zur Gärtnerei Honig. Danach geht es die Jahnstraße zurück zum Feuerwehrhaus. Unterwegs sind erstmals Außenkrippen in fünf verschiedenen Gärten zu sehen. Die nächste Erweiterung ist Am Anger. Hier geht der Weg am Steg entlang zum ehemaligen Ertel-Kramer. Besonders sehenswert ist der Gewölbekeller beim Bloicher (Schreinerei Rösch), der eine Gruppe Figuren von 100 Zentimeter Größe beinhaltet. Am Steg wartet ein Schaustollen mit einer Bergmannskrippe auf die Besucher. Außerdem ist hier eine große Krippenlandschaft zu sehen. Vor der Kulisse des Stahlwerks ist außerdem eine Stahlkrippe zu bewundern. Weiß dankte den Mitgliedern der Krippenwegmannschaft Sonja Plachetka, Kerstin König, Wolfgang Albersdörfer, Hans Pilhofer, Wolfgang Fischer und Werner Schmitt sowie den Ausstellern. Weiß wünschte den Besuchern des Krippenwegs, dass sie losgelöst vom hektischen Treiben hier im Dorf eine Oase der Ruhe in der Adventszeit finden. Im Fischer-Garten ließen es sich die Besucher dann bis in den späten Abend hinein gut gehen.

Im weihnachtlichen romantischen Ambiente verwöhnten die KJG Rosenberg, die historische Gruppe Stiber-Fähnlein, die schon beim Aufbau tatkräftig geholfen hatte sowie die Pfadfinder Rosenberg die Gäste mit Bratwürsten, Waffeln und Kartoffelsuppe.

Viele Stunden Arbeit
Das Krippenweg-Team, Familie Baumer und der Kindergarten "Guter Hirte" hatten viele Stunden gebastelt und konnten ein großes Angebot an Geschenkideen und Weihnachtsdeko bieten. "Gernots Gefolge" zeigte die Kunst des Zinngießens, die dann auch gleich ausprobiert werden konnte. Für die Kinder gab es wieder ein Glücksrad. Werner Schmitt zeigte, wie Krippenzubehör entsteht. Ein besonderes Highlight waren die Feuerspucker von "Gernots Gefolge".

25.11.2009 | Netzcode: 2095770 Sulzbach-Rosenberg

Romantische Reise durch die Wunderwelt von Weihnachten

Rosenberger Krippenweg öffnet am Sonntag, 29. November, mit Adventsmarkt

Er ist eine wahre Erfolgsgeschichte und ein Musterbeispiel für ehrenamtliches Engagement. Krippen gehören bei uns zum Advent wie Glühwein und Plätzchen. In Rosenberg kann man ganz ausgiebig Kripperl schauen - beim Rosenberger Krippenweg.

Elisabeth Scherer hatte einst die Idee. Für die Initiatoren schon eine Erfolgsgeschichte: Was klein begann, hat sich mittlerweile zu einem beliebten Ziel in der Region gemausert. Am 1. Advent ist Eröffnung.

Betrieb im "Dorf"
Seit September laufen die Vorbereitungen. Das Team sprach mit Krippenbauern, es wurden Schaufenster vermessen und Plakate entworfen. In dieser Woche kommen die Krippen in die Schaufenster. Da herrscht rege Betriebsamkeit im "Dorf".

Um die 30 Krippen sind es auch heuer wieder, viele neue sind dabei. Zu sehen ist fast alles, was es an Krippenbaustilen gibt: Papier, Ton, orientalische, alpenländische Krippen mit Motiven aus der Region, Schachtelkrippen und vieles mehr.

Der Weg führt durch Alt-Rosenberg. Die Fenster sind beleuchtet, so dass einem abendlichen Spaziergang im Advent nichts im Wege steht. Für romantische Stimmung sorgen die Weihnachtsbeleuchtung und der große Christbaum in der Dorfmitte.

Viele Leckereien
Eröffnet wird der Rosenberger Krippenweg am Sonntag, 29. November, 1. Advent, um 15 Uhr im Fischergarten. Für feierliche Stimmung sorgen zwei junge Bläser. Mit befreundeten Vereinen haben die Macher einen kleinen Weihnachtsmarkt organisiert. Von 14 bis 20 Uhr werden allerlei Leckereien, Naschereien präsentiert, zum Beispiel Waffeln, Bratäpfel und Kakao die Besucher anlocken. Zudem gibt es Krippenbauvorführung, Zinngießen, Misteln, Krippenzubehör sowie getrocknete Schwammerl können gekauft werden, am Abend werden Feuerspucker ihr Können präsentieren.

Weitere Informationen im Internet:  http://www.rosenberger-krippenweg.de

13.10.2009 | Netzcode: 2038855 Die Grafen von Sulzbach

Auf den Spuren der Grafen von Sulzbach und deren Burganlage können Interessierte am Sonntag, 18. Oktober, wandeln. Die Themenführung, die einen Glanzpunkt der Sulzbacher Stadtgeschichte beleuchtet, beginnt um 14.30 Uhr. Treffpunkt ist der Löwenbrunnen am Luitpoldplatz in Sulzbach-Rosenberg. In Begleitung der Ritter von "Comitas Sulczpach" besichtigen die Teilnehmer die Fürstenquelle, die Schlosskapelle und den Wohnturm. Die Gebühr beträgt für Erwachsene 2 Euro, Kinder dürfen umsonst mit. Bild: hfz

07.09.2009 | Netzcode: 1988831 | Sulzbach-Rosenberg

 "Maiden" und "Recken" im Lagerleben

Jugendzeltlager der historischen Gruppe Stiber-Fähnlein - Schwerter und Schwirrhölzer

Sulzbach-Rosenberg. Manch Spaziergänger auf der Allee drehte am Wochenende verwundert den Kopf: "Ja, ist denn schon wieder Altstadtfest?" Einmal wie die Großen ein Ritterlager zu beziehen und dort auch alleine zu übernachten, das war der Wunsch einiger Kinder aus der Jugendgruppe des Stiber- Fähnleins. Zusammen mit Freunden rückte eine Schar der überwiegend elf- bis 14-jährigen Teilnehmer an, um ihre Zelte zu beziehen .

Gleich nach der Begrüßung durch Stiber-Vorsitzenden Klaus Faltenbacher machten sich die gewandeten Nachwuchsritter und Mädchen an dies Aufgabe, einen ehrenvollen Namen mit eigenem Wappen für sich zu suchen.

Unterstützt durch Vorlagen aus einer Wappenrolle kamen dann klingende Namen wie Quirin von Obersdorf, Siegfried von Vestenstein oder Eirene von Sulzbach heraus. Der Nachmittag verging wie im Flug mit der Herstellung von mittelalterlichen Kettenhemden, Schmuck aus Eisen oder von Schwirrhölzern, die natürlich nach der Fertigstellung erprobt werden mussten. So summte bald der ganze Stadtgraben. Das Schwirrholz war früher ideal geeignet zur Übermittlung "geheimer" Nachrichten.

Rennen mit dem Besen
Die Mädchen ließen sich erst einmal gekonnt die Haare mit Zöpfchen im historischen Stil flechten und schmücken. Anschließend probten sie, unterstützt von einigen Mitgliedern des Tanzkreises Laetissime Saltemus, historische Tänze. Ein herrlicher Spaß auch das Hexenbesenrennen, bei dem die jungen Recken als Sieger hervorgingen und sich eine Belohnung aus dem qualmenden Hexenkessel fischen durften.

Bevor sich alle an die Abendvesper machen durften und ihr erstes Brot im Stil ihres zuvor ausgesuchten Wappens belegten, musste die hungrige Meute zunächst noch zum Thema Erntedank heute und in früheren Zeiten instruiert werden.

Frisch gestärkt übten sich die Recken - nachdem zwei junge Ritter von Comitas Sulczpach sich der Aufgabe angenommen hatten - in Schwertkampfdisziplinen, Bogen- und Schatzkistenschießen mit der Armbrust. Hier kam endlich der jüngste Ritter im Alter von fünf Jahren zum Zug, schließlich hatte er schon den ganzen Nachmittag auf seine "echten Ritter" gewartet, um sich ihnen zum Kampfe zu stellen.

Hexe aufgeschreckt
Bei Einbruch der Dunkelheit machte sich die Gruppe auf, um bei Fackelschein die Sulzbacher Stadtmauer zu erkunden. Unterwegs schreckten sie eine Kräuterhexe auf, und im Zwinger stritten sich gar zwei Ritter um die Qualität ihres Weines. Nachdem der Streit mit Waffengewalt zugunsten des Ritters Gottfried ausgegangen war, lud dieser die Schar zu sich in den Wehrturm ein, um den Wein bzw. Traubensaft zu kosten.

Lange Feuerwache
Mit großen Augen musterten die jungen Recken die Wachstube, und einige Geschichten aus vergangener Zeit wurden wieder lebendig. Zurück im Lager suchten alle das wärmende Lagerfeuer auf, vier aus ihrer Mitte zeigten ihr Talent bei der Feuer-Jonglage. Damit die Nacht nicht zu lange dauerte, hielten die Feuerwachen immer wieder Würstchen oder Stockbrot ins Feuer und knabberten daran.

Behängt mit Eisenschmuck, Schwirrholz, Waffen und vielen schönen Erinnerungen verließen die jungen Maiden und Recken am nächsten morgen nach einem ordentlichen Frühstück das Lager mit der drängenden Frage: "Wann machen wir das wieder?"

(ds) | 01.08.2009 | Netzcode: 1937996 | Kirchenreinbach
http://www.oberpfalznetz.de/suche/F0-100-Tquery-S,1,0.html weitere Artikel

Das Schloss als Publikumsmagnet

Feuershow, Tänze und Markttreiben faszinieren die Kirchenreinbacher und ihre Gäste

Kirchenreinbach. (ds) Der Besuch des ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Günther Beckstein, die Enthüllung des Gedenksteins mit Geschichtstafel und vielbeachtete Ausstellungen - reich an Höhepunkten war die 1000-Jahrfeier in Kirchenreinbach. Einige attraktive Seiten des Programms bleiben den bisherigen Berichten noch hinzuzufügen.

Das Stiber-Fähnlein und seine Jugendgruppe "Comitas Sulczpach" sowie "Gernots Gefolge" hatten ihre Zelte im Garten am altehrwürdigen Schloss aufgeschlagen. Anmutig bewegten sich die Burgfrauen und Ritter vom Tanzkreis. Spät abends kehrte orientalischer Zauber ins Festzelt ein, als junge Damen des Stiber-Fähnleins mit einer Reihe von Bauchtänzen nicht nur die Blicke der männlichen Gäste auf sich zogen.

Der Kräutergarten ist noch keine sechs Wochen alt, und schon hatte sich eine Kräuterhexe eingenistet. Altes Handwerk demonstrierte der Schmied in kraftvoller Handarbeit, und gleich daneben zog ein Kalligraph zarte Linien auf Ahnentafeln.

Gespenstische Atmosphäre
Kaum war die Nacht angebrochen, erleuchtete die Feuershow des Stiber-Fähnleins den Platz beim Festzelt. Zu den Fontänen der Feuerspucker und brennenden Lunten, die Kreisfiguren zeichneten, trieb ein Bodenfeuerwerk die gespenstische Atmosphäre auf den Höhepunkt.

Samstag und Sonntag waren die Straßen von Kirchenreinbach gesäumt von Verkaufsständen mit mittelalterlicher Handwerkskunst, Holzwaren, Korbwaren, Spielzeug, landwirtschaftlichen Produkten, Honig und Likören, Mineralien und Glasschmuck, Lederwaren, Wollerzeugnissen, Dinkelkissen und allerlei Dekoration für Haus und Garten.

Zu einem zugkräftigen Programmpunkt entwickelten sich die Besuche im Schloss. Hunderte Besucher warteten geduldig auf die nächste Führung, um alte Haushaltsgeräte und Handwerkskunst, wertvolles Porzellan, gepflegte Möbel und Gemälde in den Zimmern des historischen Gebäudes zu sehen. Edeltraud Spacil erläuterte immer wieder Ursprung und Bedeutung der Stücke.

Orgel mit "Drehwurm"
Den Festsonntag beschloss eine Andacht in der St. Ulrichskirche, gestaltet von Pfarrerin Barbara Meister-Hechtel und Pfarrer Michael Kneißl sowie Lektor Robert Hufnagel. Herbert Lindner griff das gewählte Thema Luft mit dem Orgelstück "Air" von Johann Sebastian Bach auf, während Martina Späth einen "Orgeldrehwurm" und ein Stück "Zum Lächeln und Genießen" erklingen ließ.

Von (rlö) | 30.06.2009 | Netzcode: 1890762 |
Sulzbach-Rosenberg

Historische Attraktionen zuhauf

Attraktion des Stiber-Lager beim Altstadtfest ungebrochen - Riesiges Feuer-Spektakel

Sulzbach-Rosenberg. (rlö) Wenn Albrecht Stiber die Ritterschaft zur Tafel bittet, Ritter Jörg die Reisigen zum Waffendrill ruft oder Klaus Faltenbachers Feuerspucker die mittelalterliche Stadtkulisse in glühendes Licht tauchen, ist ihnen stets hohe "Einschaltquote" sicher - so pilgerten auch heuer zum Altstadtfest die Gäste in hellen Scharen ins mittelalterliche Lager auf der Schanz: Rekordverdächtige Besucherzahlen, tolles Programm rund ums Generalmotto "Schwarze Kunst, weiße Magie".

Aus der ganzen Oberpfalz, Franken, Ingolstadt und München waren befreundete historische Gruppen heuer der Einladung des Stiber-Fähnleins gefolgt, um gemeinsam drei Tage lang die Altstadtfestbesucher mit zu nehmen auf eine vergnügliche Zeitreise durch die Jahrhunderte zurück ins Mittelalter und die Renaissance.

Fest traditionell eröffnet
Die "Historischen" ließen es sich nicht nehmen, das große Bürgerfest der Herzogstadt mit Böllern und Kanonen anzuschießen und mit einem stattlichen Festzug zu eröffnen.

Gut frequentiert war bei schwülwarmem Wetter nicht nur der Badezuber, sondern auch die Weinschänke, wo die Musikanten von "Lusamendtleyn" mit Bernd von Ammenberg, Minnesänger Uli, Barden von Nostri Farrago, Casteller Spilleyten und anderen für musikalische Kurzweil sorgten. Bei den jungen Recken der Gruppe "De Profundis" war Samstag und Sonntag der musikalische Part in besten Händen. Ihr tempogeladenes rhythmisches Spiel auf Dudelsäcken und Schlagwerk riss Jung und Alt mit - wann sonst hört man das Motiv "Smoke on the water", gespielt auf einer mittelalterlichen Rauschpfeife.

Erster Höhepunkt für die Ritterschaft war Freitag Abend die Schwertleite, mit der ein Knappe aus der Gefolgschaft Comitas Sulczpach durch Gelphrad von Rosenberg und Königstein zum Ritter geschlagen und mit dem Lehen Holnstein bedacht wurde. Vorausgegangen war der Bieranstich durch Festbräu Armin Ertel, dessen edles Festbier "175 Jahre Fuchsbeck" exklusiv im historischen Lager in den Krügen schäumte. Dass die Besucher kulinarisch verwöhnt wurden, versteht sich von selbst. Für zusätzliche Stärkung sorgten die Bergknappen mit "Grubenwasser".

Turbulente Wettkämpfe
Immer wieder erfreuten die orientalischen Tänzerinnen von "Na ilah" und "Bahira Anjun" und die historische Tanzgruppe Laetissime Saltemus, dazu gesellten sich turbulente Knappen-Wettkämpfe wie Bruchenball, Spundloch-Schlagen, Waffendrill, Mittelalter-Modenschau, Kinder-Programm etc.. Die historische Festmeile bestätigte ihren Ruf als ideales Altstadtfest-Revier für die, die eher gemütliches Feiern schätzen.

Von (rlö) | 26.06.2009 | Netzcode: 1885494
Sulzbach-Rosenberg

Ritterschlag, Feuerspucker und Marketender

"Schwarze Kunst und Weiße Magie" beim reichhaltigen Mittelalter-Lager "Auf der Schanz"

Das Mittelalter ruft mit Macht - wie immer zum Altstadtfest bittet die Historische Gruppe Stiberfähnlein auch heuer von Freitag Abend bis Sonntag Abend zur pittoresken "Zeitreise" auf der Schanz hinter dem Pflasterzollhaus. Vor der prächtigen Fels- und Stadtmauerkulisse entfalten über 200 Teilnehmer aus 15 Vereinen und zahlreiche Marketender das Leben des Mittelalters und der Frührenaissance. "Schwarze Kunst und Weiße Magie" lautet das General-Motto.

Magier und Alchimist
Die Druckerei Keck stellt auf einer historischen Druckerpresse Kunstdrucke aus dem Bestand der Seidelschen Druckerei her. Man kann einem Papierschöpfer zusehen, die Schreibkunst des Kalligraphen bewundern und sich vom Schreibkünstler des Stiberfähnleins in die Geheimnisse der Ahnenforschung einweihen lassen. Die "Weiße Magie" begegnet den Besuchern in Gestalt eines Magiers und eines Alchimisten. An ihrer Seite entwickelt Kräuterhexe Esmeralda ihre Künste, sie sagt auf Wunsch auch die Zukunft voraus.

Freude für die Sinne
Handfeste Sinnenfreuden erwarten die Gäste rund um die Mittelalterliche Badestube mit Weinausschank, die nach Eröffnung des Stadtstadtfestes gegen 18.45 Uhr ihre Pforten öffnet. Zum Auftakt spielt die Musikgruppe "Lusamendtleyn". Um 19 Uhr wird Festbräu Armin Ertel mit 1. Bürgermeister Gerd Geismann den offiziellen Bieranstich zelebrieren. Feierlich wird's gegen 20.30 Uhr, wenn nach originalen Zeremonien des mittelalterlichen Ritterschlages ein neuer Ritter in die Gemeinschaft "Comitas Sulczpach" aufgenommen wird.

Am Samstag entfaltet sich das Historische Lagerleben bereits am 10 Uhr und setzt sich ab 14 Uhr mit mittelteralterlichem Markt und Handwerk sowie abendlicher Ritter-Tafel fort. Außerdem präsentieren sich eine Vergolderin aus Schwabach, die kernigen Schmiede aus Hormersdorf, Seiler, Fackelmacher, Korbflechter, Schnitzer und Seifensieder, der Bogenbauer aus Cadolzburg und der Instrumentenbauer aus Gebenbach. Auch Kerzenziehen und Zinngießen, Kanonendonner, magische Zaubereien, Mäuseroulette für Kinder locken

Viele Tanzeinlagen
Die Historischen Tanzgruppe "Laetissime Saltemus" kommen ab 15 Uhr, die orientalischen Tänzerinnen von "Nailah" ab 17 Uhr. Ab 19.30 Uhr unterhält die Mittelalter-Musikgruppe "De Profundis". Absoluter Höhepunkt am Samstag Abend wird die große Show "Feuer & Tanz" mit Tänzen von Bahirah Anjum und dem Feuerspectaculum der Historischen Gruppen (Beginn gegen 21.30 Uhr).

Bruchenball am Sonntag
Sonntag gibt es vormittags gegen 11 Uhr einen sportlichen "Bruchenball"-Wettstreit spärlich bekleideter Knappen, gegen 14 Uhr eine Modenschau mit Mittelalter- und Renaissance-Gewandung. Ab 17 Uhr spielt nach weiteren Tanz- und Schaudarbietungen wieder "De Profundis".

Eine stattliche Marketenderey lädt zum Bummeln und Kaufen: Societas Gaudii mit Schätzen der Kaufmannsgilde, Zuckerbaeckerey, Nicodemus Allerley, Korbscheune mit köstlichen Tropfen, Grubenschänke der Bergleute, Saubrater, Bratwürstl, Stiber-Eintopf, englisches Konfekt, italienische Torrone, türkische Spezialitäten.

Von (mop) | 09.06.2009 | Netzcode: 1862655 |Sulzbach-Rosenberg

Lilien erstrahlen neu

Stiber-Fähnlein und Stadt renovieren Turm an Fürstenquelle
Die Mauern sind neu geweißt, die Eingangstür wurde erneuert - und zwei Wappen zieren jetzt den Turm an der Fürstenquelle. Das Stiber-Fähnlein frischte in Zusammenarbeit mit der Stadtbaumeisterin Petra Schöllhorn dieses Stück Geschichte der Herzogstadt auf. Heiner Koch, der bereits das Zollhaus-Wappen gemalt hat, leistete am Turm wieder hervorragende Arbeit.

Von Kastl gegründet
Die Fürstenquelle ist eng mit der Geschichte der Stadt verbunden. Der Legende nach soll Graf Gebhard einst sechs Waschweiber an dieser Quelle am Schlossfelsen gesehen haben. Nach einem Jagdunfall entschied er, an dieser Stelle eine Stadt zu gründen. Mittlerweile haben Grabungen und Forschungen ergeben, dass es bereits um das 8. Jahrhundert Siedlungen am Sulzbacher Schlossberg gegeben haben muss.

Die enge Verbindung zu Kastl wird in den sechs Lilien im Wappen deutlich: Sulzbach-Rosenberg trägt sie auf rotem Grund, Kastl - als "Muttergemeinde" - auf blauem Grund. Berchtesgaden besitzt ebenfalls sechs Lilien in seinem Wappen, da es von Berengar I. von Sulzbach gegründet wurde - er erfüllte damit ein Gelübde.

Der Turm dient seit Jahrhunderten als Fassung der Quelle. Nun erstrahlt er wieder in hellem Weiß in der Sonne: Ein schöner Anblick für Anwohner und eine Aufwertung der Stadtansicht von Süden aus.

10.06.2009 | Netzcode: 1864262   Amberg

Das ganze bunte Bild des Nordgaus

Großer Festzug durch Ambergs Innenstadt am Sonntag, 14. Juni -

Übersicht: Welche Gruppe marschiert an welcher Stelle
Der große Bayerische Nordgaufestzug am Sonntag um 14 Uhr ist der jeweilige Höhepunkt des Nordgautages, der sich aus Teilnehmern aus der Oberpfalz, dem Egerland, Sechsämterland, dem Oberen Vogtland, und dem weiteren ehemaligen Nordgau zusammensetzt.

Musikkapellen und Spielmannszüge, Volkstums- und Heimatvereine, Festwägen, Festspielabordnungen und Laienspielgruppen, Gruppen mit Darstellungen ortstypischer Besonderheiten, Schützenvereine, Reitergruppen, Fahnenschwinger u.v.a. repräsentieren die Gemeinden, Verbände und Vereine im Oberpfälzer Kulturbund, Trachtenverbände und -vereine, die Egerländer Gmoin sowie Oberpfälzer Landsmannschaften, aus München und Nürnberg.

Bisher sind angemeldet: ca. 2300 Teilnehmer 117 Gruppen 28 Trachtenvereine 21 Musikkapellen 25 Historische Gruppen 7 Festspielgruppen 14 Festwagen 12 Reitergruppen

Die Zugstrecke geht vom Kaiser-Wilhelm-Ring an der Fachhochschule über den Malteserplatz, die Georgenstraße hinunter, über den Marktplatz zur Bahnhofstraße, Kaiser-Ludwig-Ring und zum Pfalzgrafenring, wo er sich auflösen wird.

Übersicht: Welche Gruppe marschiert an welcher Stelle
Die Festzugkoordination liegt in den bewährten Händen von Erich Tahedl, Stadtrat in Regensburg und Vorsitzender des Gauverbandes Oberpfalz der Heimat- und Trachtenvereine e.V.

Festzugaufstellung   * rot eigene Bemerkung

1 Fahnen des Bezirkes Oberpfalz
2 Knappschaftskapelle Amberg
3 Ehrengäste
4 Kutsche Nordgaupreisträger
5 Bergknappenverein Amberg
6 Festwagen - Stadt Amberg
7 Spielmannszug Amberger Stadtpfeiffer
8 Stadtwache Amberg
9 Cantus Ferrum
10 Freundeskreis König Ruprecht
11Festspielgruppe Welttheater Amberg
12 Trachtenverein "Hoamatland" Amberg
13 Trachtenverein "D'Stoapfälza" Amberg
13a Trachtenverein "D'Vilstaler" Amberg
14 Hutschelhexen Bad Bergzabern
15 Fahnenschwinger Gebenbach
16 Spielmannszug St. Georg Sulzbach-Rosenberg
17 Festwagen Sulzbach-Rosenberg "Wappen Innige Nachbarschaft"
    Comitas Sulczpach 12 Jhd.

18 Stiber-Fähnlein Sulzbach-Rosenberg 16. Jhd
    Größe Fahne u. Landsknechtsfähnlein
    Hauptmann Stiber mit Gemahlin und Edelleute
    Wagenzug mit Marketenderinnen
    Bürgerfrauen und Tanzkreis Laetissime Saltemus

19 Festwagen Sulzbach-Rosenberg
   = Kutsche mit Bgm. Geismann mit Gemahlin = König Max I. Josef 19. Jhd.
   = die "Wiege des bayerischen Königshauses" die Mutter des 1. Bay. Königs
      liegt in der Wittelsbacher Gruft unter der Pfarrkirche St. Marien in Sulzbach, begraben
    ---19- kam hinter Verein 30 jähriger Krieg

20 Historischer Verein 30-jähriger Krieg Sulzbach-Rosenberg 16. Jhd.
21 Königlich privilegierte Feuerschützengesellschaft Sulzbach-Rosenberg
22 Stadt- u. Jugendblaskapelle "Grenzlandbuam" Bärnau
23 Bergknappenverein Sulzbach-Rosenberg
24 Heimatverein "Birgland" Sulzbach-Rosenberg
25 Trachtenverein "Erz- und Eisenwalzerboum" Sulzbach-Rosenberg
26 Festwagen Schweppermannsgruppe Kastl
27 Schweppermannsgruppe Kastl
usw. bis 115

26.05.2009 | Netzcode: 1844923

Wallende Gewänder für Wallenstein

"Euch lassen wir immer gerne rein. Bei den Kroaten sind wir froh, wenn sie wieder fort sind." Launig begrüßten Bürgermeister Gerd Geismann und eine Abordnung des Stiber-Fähnleins am Montagvormittag einige Schauspieler der Wallensteinfestspiele aus Altdorf. Vor dem Rathaus gab Wilfried Nester, der einen Wachtmeister im Schiller-Stück "Wallenstein" darstellt, eine Kostprobe. Seit 115 Jahren führen die Altdorfer dieses Volksschauspiel auf, heuer vom 27. Juni bis 26. Juli. (räd)

Von (ads) | 06.04.2009 | Netzcode: 1781815 | Sulzbach-Rosenberg

Kunstwerk jetzt fast "volljährig"

Osterbrunnenfest des Arbeiterkameradschaftsvereins ein Besuchermagnet - Brauchtum

Sulzbach-Rosenberg. (ads) Bei herrlichem Frühlingswetter erlebte die Eröffnung des Osterbrunnenfests des Arbeiterkameradschaftsvereins Sulzbach-Rosenberg rund um den Mutter-Kind-Brunnen einen regelrechten Besucheransturm. Bereits im 17. Jahr steigt in der Herzogstadt das Osterbrunnenfest, das schon längst zur liebgewonnen Tradition geworden ist.

Im Mittelpunkt des Fests mit Festzeltbetrieb steht einer der größten Osterbrunnen der Welt, den der Arbeiterkameradschaftsverein (AKV) Sulzbach-Rosenberg in diesem Jahr in wochenlanger Kleinarbeit mit sage und schreibe 20 000 Eier geschmückt hat.

Zug zum Festgelände
Gestartet wurde mit einem Zug vom Festgelände zum Osterbrunnen, an dessen Eingang das Stiber-Fähnlein unter der Leitung von Klaus Faltenbacher Wache stand. Zweiter AKV-Vorsitzender Hans-Jürgen Haas hieß neben den zahlreichen großen und kleinen Gästen eine ganze Reihe von Mandatsträgern willkommen.

Hans-Jürgen Haas richtete einen besonderen Dank an das Stiber-Fähnlein für den Schutz und die Begleitung, aber auch für die tatkräftige Unterstützung beim Osterbrunnenfest. Der Vorsitzende des Stiber-Fähnleins Klaus Faltenbacher freute sich über eine Auszeichnung für seine Leistungen.

Haas ging dann auf die Geschichte der Osterbrunnen ein. In der Welt der Volkskunde sei man sich alles andere als einig über die Herkunft des Brauches der Osterbrunnen. Manche sagen, es handle sich um einen uralten Brauch aus dem Mittelalter, Wikipedia gehe jedoch davon aus, dass es eine Erfindung der Neuzeit sei und das der erste nachweisbare Osterbrunnen demnach 1909 in Aufsess in der Fränkischen Schweiz geschmückt worden sei.

Wer nachrechne, merke, dass dieser Brauch heuer seinen 100. Geburtstag feiert, der Sulzbach-Rosenberger Osterbrunnen feiert dagegen seinen 17. Geburtstag. "Der einst größte Osterbrunnen der Welt wird somit volljährig, also kommen wir aus dem Feiern so schnell nicht raus", freut sich Hans-Jürgen Haas.

Im Übrigen solle es früher der Brauch der Mädchen im heiratsfähigem Alter gewesen sein, den Osterbrunnen zu schmücken. "Wir setzten hier eher auf Erfahrung", versicherte der stellvertretende Vorsitzende. In diesem Sinn dankte er den beiden "Osterbrunnen-Matadorinnen des AKV Roswitha Fuchs und Rita Götz. Er dankte aber auch allen Helfern, die teils bei großer Kälte an diesem Brunnen gebastelt und jenen, die auf der anderen Straßenseite für das leibliche Wohl gesorgt hätten.

Es folgten Grußworte von Landrat Richard Reisinger, Zweitem Bürgermeister Günter Koller und Pfarrer Dr. Roland Gierth. Die musikalische Umrahmung der Eröffnungsfeier übernahmen die drei Kindergärten "Guter Hirte", "An der Point" und St. Marien.

Im Anschluss an die offizielle Eröffnung folgte im gegenüberliegenden Festzelt der gemütliche Teil.

Von (ful)  |  04.04.2009  | Netzcode: 178020 Sulzbach-Rosenberg

Geschicke der Christenheit gelenkt

Auf den Spuren der Sulzbacher Grafen: Stadtführung fasziniert mit lebendiger Historie

Sulzbach-Rosenberg. (ful) „Sind Ritter eigentlich kitzlig?“ „Wieso wird noch über die Sulzbacher Grafen geforscht?“ „Wie sah die Burg Sulzbach eigentlich aus?“ Auf diese und weitere Fragen wusste Günter Haller Antworten. Über 100 Besucher begaben sich mit ihm auf die Spuren der Sulzbacher Grafen - von ihren Anfängen über den Höhepunkt der Macht bis zum Niedergang. Dass Historie sehr lebendig wurde, dafür sorgte die Gruppe „Comitas Sulczpach“, die Jugendgruppe des Stiber-Fähnleins.

Szenische Führungen erfreuen sich größter Beliebtheit, das wurde bei der Führung „Auf den Spuren der Sulzbacher Grafen“ deutlich. Neben den traditionellen Stadtführungen sind sie gerade auch für Einheimische oft ein Ansporn, das Wissen um die Geschichte der Stadt wieder einmal aufzufrischen.

Das Erfreulichste daran: Sehr viele Kinder besuchten mit ihren Eltern die Führung und zeigten, dass man sich um die nächste Generation an Heimatforschern keinerlei Sorgen machen muss. Stadtführer Günter Haller nahm die Menschen mit auf eine spannende Zeitreise durch die Geschichte des Adelsgeschlechts, die stets auch eng mit der Geschichte des Reichs verbunden war.

An der Fürstenquelle, praktisch am sagenhaften Ursprung der Sulzbacher Geschichte, blickte Haller auf die Anfänge der Sulzbacher Herrscherfamilie zurück.

Ritter stehen im Weg
Der Zugang zum Schloss war der Gruppe dann aber zunächst verwehrt: Gelphrad, Ritter von Königstein, Herr von Rosenberg, Ministerialer des Grafen Gebhard von Sulczpach auf dem Nordgau, Gottfried von Holnstein, Siegbotho von Thurndorf, Herold Hagen und Page Pippin versperrten den Weg

Erst die Losung
Erst musste die Gruppe das Losungswort herausfinden, bevor sie Zeuge eines spannenden Schwertkampfes wurde. Nach einem Überblick über die verschiedenen Bauphasen von der hochherrschaftlichen Burg inklusive ausgeklügelter Unterboden- und Kanalheizung bis zum prächtigen Schloss, wie es sich noch heute präsentiert, bestaunten die Teilnehmer das Mauerwerk der Schlosskapelle.

Vertraute des Kaisers
Die Macht auf dem Sulzbacher Burgberg hat Nordgaugraf Ernst begründet, der wohl in einem der entdeckten Gräber bestattet worden war. Ihre größte Machtausdehnung erlebten die Grafen zwischen 1147 und 1188 nach Christus. Sie waren die engsten Vertrauten des Kaisers und gestalteten Reichspolitik aktiv mit. „Im Hochmittelalter kommt man an den Sulzbacher Grafen deshalb nicht vorbei.“

Geschickte Heiratspolitik machte es auch möglich, dass zwei Sulzbacher Grafentöchter an der Seite ihrer Männer zeitgleich die Geschicke der gesamten Christenheit lenkten: Gertrud herrschte über das weströmische Reich, ihre Schwester Berta wurde Kaiserin des oströmischen Reiches.

Voll ins Schwarze
So schnell ihr Aufstieg war, so schnell kam auch ihr Niedergang: Schwere Schicksalsschläge und unkluge politische Entscheidungen setzten der Macht ein Ende.

Mit dieser Art der Stadtführung haben Günter Haller und „Communitas Sulczpach“ voll ins Schwarze getroffen, was der große Zuspruch bewies.

Von (msc) | 30.03.2009 | Netzcode: 1772570 Theuern

Ein Becher voller Lebensfreude

Buntes Musik- und Tanzfest in Schloss Theuern entführt in das Mittelalter und die Renaissance

Theuern. (msc) "Lasst uns ein Stündlein lustig sein...", lautete das Motto. Doch es wurde weit mehr als ein Stündlein am Samstagabend im Kulturschloss in Theuern, wo ein buntes Mittelalterfest mit Musik und Tanz gefeiert wurde.

Kein Geringerer als der ehrenwerte Albrecht Stiber von Buttenheim, Pfleger auf der Cadolzburg, Landrichter, Pfleger, Stadthauptmann von Sulzbach und Burgherr zu Rosenberg höchst selbst, hieß die "hochgeschätzte Gästeschar" willkommen.

Zum ersten Mal fand das Festival "Musik und Tanz des Mittelalters" im Kultur-Schloss Theuern statt. Eine Zeitreise zurück ins Mittelalter und in die Renaissance versprach der stattliche Herr auf der Bühne. Und viele Gäste lagerten an langen Tischen im ehrwürdigen großen Saal im Schloss, um längst vergangene Musik und Tänze wieder zu erleben. Mit einem Pelztier um die Schulter gelegt, dem Barett mit der Straußenfeder am Kopf, dem gegürteten Samtwams und engen Beinkleidern in hohen Lederstiefeln machte er schon eine ausnehmend einnehmende Figur, der Albrecht Stiber alias Sepp Lösch.

Die Taten großer Männer
Fahrende Sänger, Spielleute und Tänzer kündigte er vollmundig an: den berühmten und bekannten Minnesänger "Bernd von Ammenberg" aus Amberg, die "Bardolinos" aus Trausnitz, die historische Tanzgruppe "Laetissime Saltemus" aus Sulzbach und das Regensburger Trio "Lupus Vagabundus".

Mit der Drehleier in Händen und mittelhochdeutschen Liedern lobte Bernd von Ammenberg die "Ehre der Frauen". Er sang von Gefühlen, die wie die Jahreszeiten wechseln. Gemeinsam mit dem "Ensemble von Ammenberg", das mit diesem Auftritt Premiere feiert, berichtete er von "Taten großer Männer und fremden Ländern, von Mode, Kunst und Erfindungen". Dabei begleiteten Flöte, Triangel, Laute und Trommel den Gesang.

Klassische, mehrstimmige Lieder der Renaissance stimmten die Bardolinos an. Stimmlich elegant aufeinander abgestimmt, behandelten sie die Themen Liebe und Sehnsucht ebenso feinfühlig, wie etwa die Attacken eines Insekts, das es zu jener Zeit wohl recht häufig gab: den Floh. "Der beißt und sticht, der krabbelt und zappelt in Hemd und Kleid, in Pelz und Rock!"

Höfische und ländliche Tänze führten "Laetissime Saltemus" vor. Mal ernst geschritten, dann lustig gesprungen, mal im Reigen, dann als Paar, zeigten sie Anmutiges und Anstößiges, jedenfalls sollen damals die Bewegungen eine aufreizende Wirkung gehabt haben, erklärte Albrecht Stiber. Heutzutage freue man sich an dem schönen Bild, das sich dem Betrachter bietet, wenn die Tänzer Aufstellung nehmen. Diese konzentrieren sich auf die Schritte beim "sternförmigen Figurentanz" und fassen sich bei den Händen. Die langen Röcke wippen, die Volants an den Leinenhemden fliegen, die Nestelschnüre sind stramm gezogen. Um die Taille ist der schmale Gürtel gelegt, an dem die Nierentasche mit der Pater-Noster-Schnur baumelt. Edle Damen tragen teuere Stoffe, Stadtbürgerinnen bevorzugen Wolle und die Herren stecken in weiten Mänteln oder Kitteln über engen Beinkleidern.

Freche Sprüche
So ähnlich gewandet traten auch die Drei von "Lupus Vagabundus" auf. Sauf- und Bettellieder hatten sie in ihrem Repertoire, dazu freche Sprüche, marktschreierische Anpreisungen und flotte Dudelsackstücke. Sie sangen und sprangen wie toll auf der Bühne herum und schenkten voll ein. Lebenslust pur und Lebensfreude satt, so präsentierten sie Mittelalter. Und so unverkrampft machte es dem "Volk zu Theuern" auch mächtig Spaß.

25.03.2009 | Netzcode: 1767677 |

Sulzbach-Rosenberg

Erfolgsjahr dank Kabarett, Kunst, Kultur

Verkehrsverein Sulzbach-Rosenberg feilt im 115. Jahr an neuen Attraktionen Sulzbach-Rosenberg.

Festspiele, Krippenweg, Mittelalterlager, Kabarett, Klassik und vieles mehr: Im Sulzbach-Rosenberger Kalender jagt ein kultureller und gesellschaftlicher Höhepunkt den nächsten. Bei der Mitgliederversammlung des Verkehrsvereins kam das deutlich heraus, sind hier doch die Träger des kulturellen Geschehens vereint. Der Verein ruht sich in seinem 115. Jahr aber nicht aus, sondern versucht heuer ein noch breiteres und hochkarätigeres Angebot auf die Beine zu stellen.

http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/1767677-129-erfolgsjahr_dank_kabarett_kunst_kultur,1,0.html (Bild)
Farbenprächtige Feste mit mittelalterlicher Prägung bilden einen wesentlichen Bestandteil des Aktionsplanes für Sulzbach-Rosenberg, aber auch Kunst, Kultur und Kabarett kommen nicht zu kurz. Bild: hfz

Stolz berichtete Vorsitzender Bürgermeister Gerd Geismann von der Arbeit im Arbeitskreis Tourismus und Kultur der Metropolregion Nürnberg. Für Sulzbach-Rosenberg und die Region gelte es, im nordbayerischen Raum das Alleinstellungsmerkmal Maxhütte in Angriff zu nehmen, um den kulturellen Pfründen Frankens etwas entgegenzusetzen. Geschäftsführer Fred Tischler gab die aktuellen Übernachtungszahlen bekannt. Zwar habe sich 2008 die Quote von 13 093 auf 12 872 leicht verringert, jedoch blieben die Menschen länger, die Verweildauer lag bei gut zwei Tagen.

Bestes Programm
Kulturell war das Jahr 2008 ein Erfolgsjahr, was das beste Kabarettprogramm mit allen Größen der Szene, der Dauerbrenner „Kirche&Wirtshaus mit Pfiff“ oder das „Sulzbach-Rosenberg International Musik-Festival“ (SRIMF) untermauern.

Derzeit wird das Wanderwegenetz von Siegfried Binder und Helmut Hiltl komplett neu erfasst und markiert. Im Sommer soll dann eine eigene neue Wanderkarte für Sulzbach-Rosenberg herauskommen.

Tischler gab noch einen Überblick über die Veranstaltungen in diesem Jahr: Im Juli trifft sich der Tourismusverband Ostbayern zu seiner Jahreshauptversammlung in Sulzbach-Rosenberg.

Klaus Faltenbacher blickte auf die Aktivitäten des Stiber-Fähnleins zurück. Höhepunkte im Vereinsjahr waren natürlich das Altstadtfest, aber auch die Organisation eines Mittelalter-Ostermarktes in Schloss Theuern.

Kunst und Magie
Die Stiberer vertraten die Stadt unter anderem in Nürnberg bei der Eröffnung des Paneuropa-Radwegs, beim Festzug des Nordgautags, beim Lückenschluss der A6 in Wernberg und beim historischen romantischen Weihnachtsmarkt auf Schloss Guteneck. Das diesjährige Mittelalterlager auf der Schanze am Altstadtfest steht unter dem Motto „Schwarze Kunst und weiße Magie“.

Über 6000 Besucher
Der Rosenberger Krippenweg ist als Gliederung neu im Verkehrsverein. Laut Sprecher Manfred Weiß konnte man sich über geschätzte 6000 Besucher freuen. Voller Erfolg war, auch dank tatkräftiger Hilfe des Stiber-Fähnleins, der Weihnachtsmarkt im Fischer-Garten. Auch heuer warten viele neue Ideen.

Museumsleiterin Edith Zimmermann stellte das Programm vor, dieses Jahr komplett „Im Zeichen der Rose“: Der Schwerpunkt Rosenberg beinhaltet u.a. die beiden Aktionstage zu „150 Ostbahn“ am 9. und 30. Mai sowie Eröffnung der Löwenapotheke-Abteilung im Museum.

Von (mop) | 19.03.2009 | Netzcode: 1759312  Sulzbach-Rosenberg

Stiber-Fähnlein komplettiert Apothekerzimmer

Ab 9. Mai soll sie zu bestaunen sein: Die älteste Apotheke Sulzbach-Rosenbergs. Im Stadtmuseum wird die ehemalige Löwen-Apotheke so original wie möglich in einem eigenen Raum nachgebaut. Das ist das Ziel von Werner Hedrich (rechts), 1. Vorsitzender des Fördervereins des Stadtmuseums. Alte Gläser, Möbel, Verkaufstresen und andere Einrichtungsgegenstände der Löwen-Apotheke aus den 1930er Jahren hat der Förderverein schon erworben. Doch was bisher leider fehlte, war eine Kasse. Klaus Faltenbacher (Mitte), Vorsitzender des Stiber-Fähnleins und Wolfgang Fischer erwarben nun dazu eine passende historische Kasse. Dank dieser Stiber-Spende ist die Einrichtung des Apothekenzimmers im Sulzbach-Rosenberger Stadtmuseum jetzt komple

03.03.2009

Kraft und Mut durch Stiber-Trunk

Sperber-Starkbierfest läutet „Frühjahrskuren“ ein – Neuer Name für Doppelbock

Sulzbach-Rosenberg. (oy) Es ist vollbracht! In den Mauern der Herzogstadt ging für Freunde des gehaltvollen Gerstensaftes im Brauereigasthof Sperber die erste „Frühjahrskur“ mit Starkbier über die Bühne. Die süffigen Objekte der Begierde waren am Samstag der Weizenbock „Herzog- Christian-August-Weisse“ (8,2 Prozent Alkohol, 19 Prozent Stammwürze) und der dunkle Doppelbock – erstmalig unter dem neuen Namen „Hauptmann-Stiber-Trunk“.

Historische Linie
Im letzten Jahr durfte die Bockbiergemeinde über einen Namen für den untergärigen Doppelbock mit 7,8 Prozent Alkohol und 19,5 Prozent Stammwürze abstimmen. Die Mehrheit entschied sich damals für den Namen „Hauptmann-Stiber-Trunk“ – passend zu den historischen Bezeichnungen einiger Sperber-Biere. Das Etikett zeigt vorne Hauptmann Stiber in Landsknechtsuniform mit einem Bidenhänder (Schwert für den zweihändigen Gebrauch) vor der historischen Stadtkulisse. Auf dem Rückenetikett ist zu lesen: „Dem Geschlecht derer von Stiber zur Ehr ist dieser Trunck eingebrauet, als diese die Stadt Sulzbach anno 1504 gegen die übermächtigen Amberger erfolgreich verteidigten und so vor deren Vernichtung bewahrten. So verleiht dieser Trunk noch heute unseren wehrhaften Bürgern Kraft und Mut.“

Letzterer war auch nötig, verbunden mit einer gehaltvollen Unterlage, um den beiden Böcken erfolgreich die Stirn bieten zu können. Die Küche des Brauereigasthofes hatte dazu allerlei bierige Schmankerln vorbereitetet. Dazu zählten unter anderem Bratwürschtl in Zoiglbier, Obatzda, Bierkrustenbraten, Bierleber, Malzmeistersteak und eine Biersulz. So gewappnet waren alle Zeichen auf „erfolgreicher Abend“ gestellt. Neben den Stammtischen wie SOS, Hochspannung und Samstagsrunde schickten auch die Woizkirwapaare, die Rosenberger Kirwaleit’, das Stiber- Fähnlein und die FG Knappnesia Abordnungen ins Rennen.

Zünftige Klänge Für zünftige Wirtshausklänge sorgte die dreiköpfige Kapelle D’Hoglbouchan aus Thonhausen. Bodenständige Musik und traditionsreiche Lieder sind ihre Stärke. Gerade beim beliebten „Neikirchner“ (I ho amal a Moidl kennt), der von variablen Textpassagen – gesungen von den Gästen – lebt, spielten die jungen Musikanten ihr ganzes Können aus. Zur Unterhaltung der Besucher hatte sich Bräu „Miraculix“ Christian Sperber wieder ein Quiz rund um das Bockbier überlegt. Glücksfee Anna- Maria Sperber zog am Ende die Gewinner. Über Gutscheine durften sich Sabine und Stefan Kleindienst sowie Gerd Maluche freuen.

04.02.2009 | Netzcode: 1698198  Sulzbach-Rosenberg

Aktiv auch in Nachbarstädten

Stiber-Fähnlein bestätigt Vorstand - Großes Programm für 2009 - Tatkräftige Jugendgruppe

Sulzbach-Rosenberg. "Alleine ist man kein Verein, dieser lebt nur durch seine Mitglieder!", bekräftigte Klaus Faltenbacher: In seinem Dank verwies der Stiber-Chef insbesondere auf alle Vorstandsmitglieder, die mit ihrer unkomplizierten Zusammenarbeit vieles ermöglichten. Er vergaß auch nicht die beiden Verantwortlichen der Jugendarbeit: Birgit Ostermann und Franziska Kerscher, die jahrelang die "Kleinsten" betreut und jetzt die Verantwortung an Judith Gruber übergeben haben.

Bei der Jahreshauptversammlung am historischen Ort in Siebeneichen rief der Vorsitzende Zusammenarbeit, Zusammenhalt, Ideen und Tatkraft zum Wohle des Vereins in Erinnerung zu rufen.

"Comitas Sulczpach"
In diesem Zusammenhang hob er auch die Jugendgruppe "Comitas Sulczpach" (Grafschaft Sulczpach) unter Leitung von Daniel Butz hervor, die sich sehr tatkräftig in den Verein einbringt und viele neue Impulse setzt. Zu den Stibern gehören die "guten Geister" des Pflasterzollhauses, Heinz und Angelika Presl, die dafür sorgen, dass Gäste und Besucher der Stadtführungen immer alles blitzblank und sauber vorfinden.

Genauso ist die Gruppe der über 60-Jährigen, ohne die viele Aktionen der Stiber nicht verwirklicht werden können, fester Bestandteil des aktiven Vereinslebens.

Etwas besonderes ist der Tanzkreis Laetissime Saltemus, bei dem nicht alle Mitglieder Teil der Historischen Gruppe sind und trotzdem alle Aktionen ehrenamtlich mittragen. Stellvertretend dankte er hier Ursula Singer als Leiterin des Tanzkreises.

Verlass auf Brauer
Auf Stefan Kalkbrenner, der mit seinen Braugesellen und seiner Brauerei immer wieder einen Blickfang während der historischen Feste schafft, ist immer Verlass. Auch seine nicht selbstverständliche Hilfsbereitschaft, nötige Fahrzeuge und Material zur Verfügung zu stellen, wurde gewürdigt. Zum Schluss sprach Klaus Faltenbacher noch ein großes Dankeschön an den 1. Bürgermeister Gerd Geismann und die Stadt Sulzbach-Rosenberg mit ihren Einrichtungen aus, die immer ein offenes Ohr für alle Anliegen hätten und unbürokratisch mit Rat und Tat zur Seite stünden.

Viel Arbeit wartet
Bürgermeister Gerd Geismann dankte ebenfalls den Stibern im Namen der Stadt für alle ehrenamtlichen Tätigkeiten und Aktionen und schwor sie auf künftige Veranstaltungen ein: Nordgautag Amberg und geplante Veranstaltungen im Rahmen der Metropolregion Nürnberg sowie künftige Sanierungsmaßnahmen.

Eine Präsentation der Veranstaltungen der letzten beiden Jahre ließ die Stiber vergnügt auf ihr Schaffen zurückblicken. Highlight waren sicher die historischen Aufführungen an den Altstadtfesten: 2007 mit dem Handwerk an der Goldenen Straße und Kaufmannszug. 2008 lautete das Thema "Im Zeichen der Rose" - Die Ritter zu Rosenberg und die Herren auf Königstein". Dieses Stück Heimatgeschichte war von Sepp Lösch in Szene gesetzt und mit einem beachtlichen Ritterschlag nach Originalvorlagen von Daniel Butz umgesetzt.

Wichtig war den Stibern auch die Unterstützung des ersten barocken Festspiels in der an Geschichte so reichen Herzogstadt. Große Heiterkeit kam bei den Bildern zu diesem Spiel auf, ist doch diese Art der Bekleidung für die Stiber ziemlich ungewohnt.

Beim Lückenschluss dabei
Markant war sicher auch noch die Präsentation der Stadt Sulzbach durch das Stiber-Fähnlein anlässlich des Lückenschlusses A6 Nürnberg-Prag - die Begrüßung des Ministerpräsidenten Beckstein lässt sich, bedingt durch seine kurze Amtsperiode, nicht mehr wiederholen.

Auch für 2009 sind wieder etliche Veranstaltungen geplant. So nimmt neben dem Altstadtfest die Vorbereitung auf "1000 Jahre Kirchenreinbach" bereits Formen an. Musik und Tanz des Mittelalters ist für den 28. März auf Kultur-Schloss Theuern geplant. Die Wallensteinfestpiele der Nachbarstadt Altdorf stehen dieses Jahr wieder an.

Für 975 Jahre Amberg werden zwei Veranstaltungen auf alle Fälle von den Stibern begleitet. Dazu kommen das Brunnenfest im August und der Nordgaufestzug im Juni. In diesem Jahr hat der rührige Verein also wieder einiges vor!

Weitere Informationen im Internet: http://www.stiber-faehnlein.de

Von (ful) | 13.01.2009 | Netzcode: 1671526 Sulzbach-Rosenberg

Stiberer spendabel für Krippenweg

Der Rosenberger Krippenweg hat sich auch heuer als wahrer Volltreffer erwiesen. Besucherscharen ließen sich vor allem an den Feiertagen von der stimmungsvollen Atmosphäre im Dorf begeistern. Neben dem ehrenamtlichen Organisationsteam braucht es aber auch die Unterstützung vieler Freunde, um jedes Jahr wieder neue Krippen präsentieren zu können. Die historische Gruppe Stiber-Fähnlein steht dem Krippenwegteam immer mit Rat und vor allem Tat zur Seite. So beteiligte sich das Stiber-Fähnlein auch an der Eröffnungsfeier. Den Reinerlös aus dem Waffel-, Mistel- und Pilzeverkauf übergab 1. Vorsitzender Klaus Faltenbacher (links) an Krippenweg-Sprecher Manfred Weiß. Gemeinsam werden die beiden Gruppen auch 2009 eng zusammenarbeiten. Bild: ful

Von (sta) | 12.01.2009 | Netzcode: 1669576 Amberg-Sulzbach    >>> Link

Schlange stehen fürs neue Jahr

Landrat und seine drei Stellvertreter beim Begrüßungs-Marathon - Potenzial für Krisenbewältigung

Amberg-Sulzbach. (sta) Draußen regierte arktische Kälte und drinnen wurde die Luft allmählich dünner. Denn rund 400 Gäste waren am Sonntag der Einladung von Landrat Richard Reisinger zum Neujahrsempfang in das ehemalige Zeughaus in Amberg gefolgt. Sie wurden trotz extra langer Wartezeit beim Begrüßungs-Komitee durch eine mit humorvollen Noten gewürzte Rede und durch eine gute Küche bei Laune gehalten.

In Erwartung des Ansturms reihten sich deshalb die ersten Besucher bereits eine halbe Stunde vor dem offiziellen Beginn ab 10 Uhr in die eine bedrohliche Länge annehmende Warteschlange ein.

Zur Verstärkung hatte Landrat Richard Reisinger seine drei Stellvertreter Franz Birkl (CSU), Richard Gaßner (SPD) und Martin Weiß (FW) um sich geschart, um gemeinsam die besten Wünsche zum neuen Jahr entgegenzunehmen und gleichfalls zu verteilen.

Jede Hand wollte persönlich geschüttelt und jedes Wort gut aufgenommen sein. Mit der gleichen Geduld, mit der das Landräte-Quartett diese anstrengende Zeremonie absolvierte, kämpften sich auch die anstehenden Besucher Schritt für Schritt dem Festsaal näher. Es ging schon auf 11.40 Uhr zu, als die Trommelschläge der mittelalterlich gewandeten historischen Gruppen Stiber Fähnlein und Cantus Ferrum den Hirschauer Musikzug verstummen und den Landrat das Redemanuskript zücken ließen. Nur gut, dass bis dahin die Versorgung mit kühlen Getränken reibungslos geklappt hatte, denn die Menschenmassen im Saal ließen die Frischluftzufuhr bald knapp werden.

Und so galoppierte Reisinger bei seiner Zeitreise geschwind durchs neue Jahr, wunderte sich mit Hubert von Goisern "wia die Zeit vergeht", wünschte "ein gottgesegnetes neues Jahr", das "reichlich Gesundheit, Lebensglück und Humor" bescheren solle und gab sich zuversichtlich, dass die Oberpfälzer ein gesundes Maß an Unerschütterlichkeit besitzen, das gutes Potenzial gibt für Krisenbewältigung.

Küche und Böller
Kaum war das letzte "Glück auf" verklungen, donnerte es draußen im Rosenhof bereits in kristallklarer Wintersonne, als die Böllerschützen dem neuen Jahr mit Donner und Pulverdampf die Ehre erwiesen. Derweil hatte Küchenchef Hans Luber vom St.-Anna-Krankenhaus mit seiner Mannschaft bereits die Kochtöpfe geöffnet, um bei Kartoffelsuppe, Kalbsgulasch, Lasagne, Canneloni und Topfenstrudel in eine von guten Gesprächen begleitete verlängerte Mittagspause zu führen.

Fragen oder Kommentare
zu dieser Website an: 
Webmaster
powered-by.gif (1894 Byte)
Copyright © 2001-05
HG Stiber Faehnlein
Stand: 25. April 2016     

ST3
ST2

  Stiber-Fähnlein auf Facebook            

      

 

 
Haftungshinweis: Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.