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Bekanntmachung: 23.07. Laetissime Saltemus Kastenbauerhaus -- 19.-21.08.16.Cave Gladium Furth i.Wald -  17.-18.9.16 Stollenfest Bergbaustollen Max

Von (rlö) | 30.11.2010 | Netzcode: 2592416 |Sulzbach-Rosenberg

Rosenberg als "Davids-Stadt"

Romantische Eröffnung des Krippenweges mit 55 Attraktionen

Manfred Weiß (Mitte) und 1. Bürgermeister Gerd Geismann (links) eröffneten den 8. Rosenberger Krippenweg. Bilder: rlö (2)

 

55 Krippendarstellungen - von der zierlichen Miniatur bis hin zu fast lebensgroßen Figurengruppen - bilden heuer den 8. Rosenberger Krippenweg und machen das "Dorf" zu einer einzigartigen weihnachtlichen Bühne. Oder, wie es Manfred Weiß, Sprecher des Krippenwegs, bei der Eröffnung formulierte: Hier ist eine Insel der Ruhe entstanden, die das Wort "Weihnachtsstress" vergessen lässt.

Einige hundert Besucher nahm der Fischer-Biergarten an diesem Nachmittag auf. Sie alle wollten die offizielle Eröffnung des 8. Rosenberger Krippenweges miterleben und wurden nicht enttäuscht.

Ein Weihnachtsdorf
Am Fuß des Schlossberges hatte sich ein regelrechtes kleines Weihnachtsdorf eingerichtet. Flackernde Lagerfeuer, Kerzen- und Laternenschein sorgten für das romantische Ambiente, in dem nicht nur die Krippenbauer ihre Kunst demonstrierten.

Ein Marktstand des Kindergartens "Guter Hirte" bot eine große Auswahl an Deko- und Gebrauchsartikeln, die Familie Baumer eine Vielzahl selbst gebastelter GeschenkideenBei "Gernots Gefolge" war Zinngießen zu bestaunen, die St.-Georgs-Pfadfinder warteten mit Stockbrot vom Lagerfeuer und Heißgetränken, die KJG brutzelte Bratwürste, das Stiber-Fähnlein bot neben frisch gebackenen Waffeln auch Misteln und getrocknete Pilze an. Punsch und Stollen vom Fischerbäck und das Glücksrad für Kinder komplettierten die Offerten. Mit festlichen Trompetenklängen gaben die zwei jungen Solisten Sebastian Brandl und Martin Morgenschweis den musikalischen Auftakt. Manfred Weiß dankte allen, die zum Gelingen des diesjährigen Rosenberger Krippenweges beigetragen haben. Die Zahl der ausgestellten Krippen wurde im Vergleich zum Vorjahr um 15 auf nun 55 erhöht.

Neben bekannten "Blickfängern" wie der Krippe im Gewölbekeller oder der Bergmanns-Weihnacht ist heuer eine groß dimensionierte Stahl-Krippe zu nennen, die sich in der Meierfeldstraße über zwei Vorgärten erstreckt. Ebenfalls ein Novum sind die beiden "Krippenbäume" vor den Rosenberger Kirchen, mit denen der Krippenweg an eine 400 Jahre alte Tradition aus der Steiermark anknüpft. Bürgermeister Gerd Geismann nannte den "Rosenberger Krippenweg" eine großartige Sache. Er bringe nicht nur romantische Stimmung ins Dorf, sondern allen Besuchern das Weihnachtsgeschehen auf ganz plastische Weise nahe. Er dankte den Veranstaltern für diese beispielhafte Initiative und überreichte eine Spende.

Rund 7000 Besucher
Die Vorjahre haben gezeigt, dass der Strom der Krippenfreunde aus nah und fern zu den 55 Krippendarstellungen des Rosenberger Krippenweges bis zum Dreikönigstag nicht mehr abreißen wird. Rund 7000 waren es nach Hochrechnungen der Veranstalter allein 2009. Bethlehem liegt am Rosenbach, das "Dorf" wird wieder zur "Davids-Stad

Von (rlö) | 08.11.2010 | Netzcode: 2561577 |Sulzbach-Rosenberg

Städtefreundschaft mit Musik besiegelt

Mittelalterliches Treffen der Spielleute und Tanzgruppen im Rathaussaal - Großer Anklang bei Bürgern

Sulzbach-Rosenberg. (rlö) Musik, Gesang und Tanz machen Menschen zu Freunden - das ist heute so und war sicher auch in jenen Zeiten nicht anders, als sich die rivalisierenden Städte Amberg und Sulzbach politisch gar nicht grün waren. Diese "Allianz der Lebensfreude" erlebte jetzt eine bemerkenswerte Neuauflage: Spielleute, Sänger und Tanzpaare aus Amberg und Sulzbach-Rosenberg ließen im Rathaussaal vor begeistertem Publikum Mittelalter und Renaissance wieder aufleben.

Das sinnenfrohe Erlebnis ist dem Barden Bernd von Ammenberg zu danken, der zum vierten Mal zu "Musik und Tanz des Mittelalters" eingeladen hatte. Höchstpersönlich gab er per Drehleier den Auftakt mit "Basse dance d'Arbeau", vermittelte mit dem Lied vom "Herrn Gerhard Atze" und dem elegischen "Sultzpach ich muss dich lassen" einen Eindruck, wie man vor 700 Jahren sang.

Exotisches Klangbild
Mit den "Spielleuten vom Ammenberg" sammelte Bernd Rzepka inzwischen weitere versierte Gleichgesinnte um sich: Claudia und Stefan vom Angerhahn sowie Ulrich den Starken. Mit einem Bauerntanz und dem "Totentanz" erschuf das Ensemble jenes eigentümlich reizvolle und für heutige Hörgewohnheiten durchaus exotische Klangbild medievaler Musik.

Sackpfeife, Trommel, Drehleier, Flöte und Harfe wirkten hier zusammen. "Eiris sazun Idisi", ein uralter, in Merseburg entdeckter keltischer Zauberspruch, entfaltete in der Liedvertonung erneut seine Magie. Albrecht Stiber von Buttenheim, Stadtpfleger und Landrichter zu Sulzbach, item Burgherr zu Rosenberg, bat alsdann die Paare der Tanzgruppe "Laetissime Saltemus" auf die Bühne.

Sepp Lösch in der Rolle des kriegerischen Frührenaissance-Adligen, der Sulzbach im Landshuter Erbfolgekrieg vor der Erstürmung durch Amberger und Böhmen bewahrte, erinnerte daran, dass in alter Zeit der Sulzbacher Rathaussaal sicher des öfteren Schauplatz öffentlicher Tanzvergnügungen war. Selbst der Barockfürst Pfalzgraf Christian August ließ mehrmals in diesem Saal für seine Gäste zum Tanz aufspielen.

Auch England dabei
Wahrscheinlich, dass dabei auch die in ganz Europa beliebten "country dances" des englischen Tanzmeisters John Playford zelebriert wurden. "Laetissime Saltemus" zeigte mit viel Elan an den Beispieltänzen "Lili Bulero, "Parsons Farewell" und "Hundson House", wie das ausgesehen hat. Den Paukenschlag setzte das Trio "Lupus vagabundus". Wie immer eroberten die Spielleute aus Ratisbona mit ihrem Mix aus virtuosem "Mittelalter-Rock" und schlitzohrigem Humor die Herzen im Sturm.

Neben rasanten, messerscharf gesetzten Trommelrhythmen und röhrenden "Turbo-Sackpfeifen" durfte das "absolut einmalige, gigantische Lupus-vagabundes-Bilderrätsel" nicht fehlen.

Ansteckender "Virus"
Nach kurzer Pause dann ein zweiter Durchgang mit allen Akteuren, der mit Minnegesang, schwermütigen Balladen und frohen Tanzweisen musikalische Glanzlichter einer vergangenen Epoche entzündete. Turbulentes Finale mit "Laetisse Saltemus", deren Einladung zum "Tanz mit dem Publikum" zahlreiche Gäste spontan folgten. Der Mittelalter-Virus grassierte im Sulzbacher Rathaussaal. Vorsicht: Ansteckungsgefahr!

04.11.2010 | Netzcode: 2557438 Sulzbach-Rosenberg

Musik und Tanz des Mittelalters

Spielleute Samstag 20 Uhr im Rathaus: Bernd von Ammenberg, "Lupus Vagabundus"

Es lockt bereits zum vierten Mal, das kleine Festival "Musik und Tanz des Mittelalters" statt, diesmal im großen Rathaussaal zu Sulzbach.

Die Grundidee war, den wirklich engagierten Laiengruppen, die auf den Mittelalterfesten der Region die Zuschauer unter meist schwierigen Verhältnissen unterhalten, einmal die Möglichkeit zu geben, ihr Können auf einer richtigen Bühne zu beweisen. Das Konzept ging von Anfang an aufs Beste auf, Zuschauer und Presse waren gleichermaßen begeistert, und die mitwirkenden Künstler hatten sichtlich Spaß an der Veranstaltung. Diesmal sind mit dabei:

Bernd von Ammenberg, der mit seiner fröhlich-charismatischen Art mittelhochdeutsche Minne-Gesänge zur Drehleier erklingen lässt

die historische Tanzgruppe Laetissime Saltemus aus Sulzbach, die mittelalterliche Tänze anmutig und auch rasant darbietet

die Spielleute von Ammenberg, die Laute, Harfe, Flöten, Sackpfeife, Gambe, Drehleier und allerlei Schlagwerk gar harmonisch zusammenklingen lassen

Lupus Vagabundus aus Regensburg, die mit ihrer ganz eigenen Mischung aus Sackpfeifen-Gewitter und Situationskomik den Saal sicherlich zum Toben bringen wird.

Auch diesmal wird wieder auf Technik in Form von Verstärkern verzichtet, so dass man in den Klang der Instrumente unverfälscht genießen kann: eine genussvolle Zeitreise ins Mittelalter, mal ohne Schwertergeklirr und rauchende Feuer.

Karten im Vorverkauf gibt es in Amberg bei der AZ, Reisebüro im Bahnhof und "Bunte Stub"n", in Sulzbach-Rosenberg bei SRZ, Buchhandlungen Volkert und Dorner und in der Tourist-Information/Kulturwerkstatt im Rathaus. Telefonische Reservierung unter 09661-510-110.

Von (rlö) | 18.10.2010 | Netzcode: 2535731 Sulzbach-Rosenberg

Vereint im Geiste Albrecht Stibers

Begeisterung beim Besuch einer Delegation aus Buttenheim, der Vaterstadt des Stadthauptmanns Sulzbach-Rosenberg.

(rlö) Über 500 Jahre nach seinem Tod bringt der Stadthauptmann und Landrichter Albrecht Stiber die zwei Orte wieder zusammen, die einst in seinem bewegten Leben eine bedeutsame Rolle spielten: Seine Vaterstadt Buttenheim und seine politische Wirkungsstätte Sulzbach: Am Wochenende weilte eine 39-köpfige Besuchergruppe aus Buttenheim in der Herzogstadt und zeigte sich restlos begeistert von dieser "Begegnung mit dem Mittelalter".

Es waren der Buttenheimer Bürgermeister Hans Kalb, seine Marktgemeinderäte und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung, die sich zu diesem Betriebsausflug der besonderen Art aufgemacht hatten. Mit Trommelschlag und Fahnengeleit eskortierten Gewandete der Historischen Gruppe Stiber-Fähnlein die Gäste aus Mittelfranken vom Pflasterzollhaus zum Rathaus.

"Noch nie erlebt"
Im großen Rathaussaal begrüßte Bürgermeister Gerd Geismann seinen Amtskollegen Hans Kalb und die Besuchergruppe. Den historischen Willkommensgruß entboten den Buttenheimern Renate und Sepp Lösch alias Stadthauptmann Albrecht Stiber mit Gemahlin Veronika Freifrau von Wetzhausen.

"So einen großartigen Empfang haben wir bei einem Betriebsausflug noch nie erlebt", stellte Bürgermeister Kalb fest und fügte hinzu, er sei "völlig von den Socken". Spätestens beim abendlichen Abschied von der Herzogstadt teilte diese Einschätzung wohl jeder aus der mittelfränkischen Delegation.

Eine erste "Lektion" in Sachen Sulzbacher Stadtgeschichte gab es mit Bürgermeister Gerd Geismann beim Gang durchs Rathaus (inklusive Lochgefängnis). Dann lud Gästeführerin Elke Dütsch die Buttenheimer zur Stadtbesichtigung ein. Nicht ganz zufälllig stieß man dabei in der Langen Gasse beim Stiber-Turm auf raubeinige Stadtknechte in Wehr und Waffen.

Mit einer Führung im Schaustollen brachten anschließend die Bergleute Josef Rieder und Georg Schaller die Besucher auf die Spur der über tausendjährigen Bergbau- und Eisengeschichte dieser Region.

Beim fröhlichen Umtrunk und Abendessen im Sperberbräu klang diese Begegnung aus. Dabei stand auch Heimatpfleger Armin Binder als kompetenter Geschichtskenner für viele Fragen zur Verfügung.

Kontakt weiter pflegen
Nach der "Initialzündung" durch den Ausflug der "Stiberer" am diesjährigen Dreikönigstag nach Buttenheim waren sich nun beide Seiten einig: Diese Kontakte müssen wir pflegen und weiter ausbauen. Zumal es auf Albrecht Stibers Spuren ja eigentlich nur ein Katzensprung ist von Sulzbach nach Buttenheim, dem "Tor zur Fränkischen Schweiz

6.10.2010  | Netzcode: 2534918

Stadtgeschehen  Buttenheimer auf Gegenbesuch

Sulzbach-Rosenberg. Am heutigen Samstag gegen Mittag empfängt die Historische Gruppe Stiber-Fähnlein eine Abordnung des Marktes Buttenheim vor dem Rathaus.

Bürgermeister Gerd Geismann wird die Gruppe aus dem Heimatort des Albrecht Stiber begrüßen und ihr das Rathaus zeigen. Der Gegenbesuch ist eine Reaktion auf den Ausflug der Stiber im Januar, als sie auf den Spuren Albrecht Stibers und Levis Strauss Buttenheim besuchten.

28.08.2010

Stiber-Fähnlein nach Nürnberg

Sulzbach-Rosenberg. Die Historische Gruppe "Stiber-Fähnlein" plant einen Ausflug zum mittelalterlichen Museumsfest "Mythos Burg" im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg am 11. September von 10 bis 18 Uhr. Besonders willkommen sind die Kinder- und Jugendlichen des Vereins als Abschluss der Ferienzeit. Es gibt aber auch interessante Bereiche für die Erwachsenen zu entdecken. Anmeldung bei Klaus Faltenbacher unter der Nummer 09661/5 11 14, oder bei Karin Zach, Tel. 0160/90 96 02 05.

11.08.2010 | Netzcode: 2447412

Mittelalterliche Tänze

Zur großen Freude aller erschien der Tanzkreis Laetissime Saltemus, der aus der Mitte der Historischen Gruppe Stiber-Fähnlein entstand. "Mit großer Freude lasst uns tanzen", übersetzte Maria Faltenbacher den Namen. Sieben Frauen und zwei Männer in farbenprächtiger Gewandung stellten dieses gleich unter Beweis.

Der Reigen begann mit zwei Handwerkertänzen, die an das Korbflechten und zänkische Waschfrauen erinnern sollen. Die sehr professionell dargebotenen höfischen Tänze sollten die Zuschauer in die unbeschwerte Zeit der Renaissance versetzen. "Branle des Chevaux", ein dreiteiliger Kreistanz aller Bevölkerungsschichten ahmt das Liebesspiel der Pferde nach.

Während der Schrittfolgen war sogar ein Wiehern zu hören zur Belustigung aller. Ein großes Lob bekamen die freiwilligen Tänzer aus dem Publikum, die sich beim letzten Tanz von Laetissime Saltemus mit einreihten. Nicht nur ihnen, sondern auch den Bewohnern bereitete das große Freude und wurde mit stürmischem Applaus belohnt.

Von (cog)  |  06.08.2010  | Netzcode: 2441229  |Sulzbach-Rosenberg

Trinkhorn sorgt für Aufbruchstimmung

Empfang im Rathaus für Mitwirkende am Musikfestival - Großes Engagement gewürdigt

Sulzbach-Rosenberg. (cog) Durch ein Spalier von Stiberern in aufwändigen Renaissance-Gewändern schritten die Besucher des Empfangs zur Eröffnung des diesjährigen SRIMF, des "Sulzbach-Rosenberg International Music Festival". Dieses Begrüßungskomitee bot einen prächtigen Anblick, vor allem machte es aber deutlich, was die Teilnehmer der Festivalakademie in einer Oberpfälzer Kleinstadt lernen können.

Der beste Professor in Amerika kann es kaum vermitteln, nämlich traditionelle europäische Kultur, die der Boden ist, in dem die klassische Musik wurzelt.

Dank an Unterstützer
Zahlreiche Ehrengäste, die Ehrenschirmherren Landrat Richard Reisinger und Dr. Wilhelm Weidinger, Regierungspräsident und Vorsitzender Regionalmarketing a.D., zahlreiche Sponsoren, Spender und "Freunde des SRIMF", vor allem aber die Musiker begrüßte 1. Bürgermeister Gerd Geismann im gotischen Rathaussaal.

Seine Frau Christl Pelikan-Geismann, "Mutter des SRIMF", übersetzte ins Englische. Das Stadtoberhaupt dankte allen Unterstützern, die es ermöglicht haben, dass das SRIMF auch heuer stattfinden kann. "Hinter einem Festival dieser Klasse steckt eine Menge Arbeit", stellte er fest. Er bedankte sich besonders bei seiner Frau, die seit Monaten unermüdlich für das SRIMF gearbeitet hat, "geSRIMFt", wie sie sagt. Auch die Städtische Sing- und Musikschule mit ihrem Leiter Steffen Weber und dem sehr rührigen Förderverein hätten zum Gelingen dieses wunderbaren Kunstgenusses beigetragen, lobte Geismann.

Außergewöhnliche Musiker
Seinem Freund Misha Quint, fuhr der Bürgermeister fort, dem musikalischen Leiter und Gründer des Festivals, sei es auch in diesem Jahr wieder gelungen, eine Reihe außergewöhnlicher Musikprofessoren und -professorinnen mit ihren Meisterklasse-Studenten für das SRIMF zu gewinnen: "Sie werden uns sicherlich mit ihren Konzerten verwöhnen!" Die Stiberer, angeführt von Sepp Lösch, reichten Quint ein mächtiges Horn mit einem Begrüßungstrunk. Quint kostete und stellte zur allgemeinen Heiterkeit fest, dass ihn das "in Stimmung fürs Konzert" bringe.

Die neun Mädchen vom Geigenensemble der SMS rundeten den Empfang musikalisch mit Werken von Charpentier und Vivaldi ab.

Die SRIMF-Teilnehmer applaudierten den Nachwuchsmusikern kräftig. Beim Stehempfang mit Brezen, Würsten und dem guten hiesigen Bier feierten Gäste und Einheimische das Wiedersehen.

Von (oy) | 29.06.2010 | Netzcode: 2387454 | Sulzbach-Rosenberg


Handfeste Konfrontation beim "Bruchenball"

Gar nicht zimperlich gingen die Akteure beim mittelalterlichen "Bruchenball" im Stiber-Feldlager am Altstadtfest zu Werke. Nur mit der Bruche (Vorläufer der Unterhose) bekleidet, durften die Männer zum Kampf um den riesigen Ball antreten. Im Mittelalter war das beliebte Spiel Sache der Knappen.

Bild: uax

Von (räd) | 29.06.2010 | Netzcode: 2386586 Sulzbach-Rosenberg

Von Kräutern und Blutegeln

Stiber-Fähnlein thematisiert zum Altstadtfest Gesundheitswesen des Mittelalters

Sulzbach-Rosenberg. (räd) Ritter, Edelfräulein und Handwerker wussten zu feiern. Und sie verstanden es vortrefflich, das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden. Einen Eindruck, wie das auf dem Gebiet des Gesundheitswesens geschah, vermittelte die Historische Gruppe Stiber-Fähnlein in ihrem historischen Lager anlässlich des Altstadtfestes.

"Ärzte, Apotheker, Quacksalber und Bader" lautete das Motto an der Allee. Die Verbindung zwischen dem Leitthema und dem mittelalterlichen Leben stellte unter anderem die große Tafel her. Schmackhafte und dennoch heilsame Kräuter fanden Eingang in die kredenzten Speisen. Gesundheitsvorsorge sozusagen. Dennoch gab es auch im Mittelalter Akutfälle zu behandeln. Etwa bei Verletzungen durch Schwertkämpfe oder bei Epidemien wie Lepra und Pest.

Neben dem (in Anbetracht des heißen Wetters) gut besetzten Badezuber und dem passenden Alchemisten-Stand hatte die Stiber-Truppe ein Gesundheitszelt aufgebaut. Darin: Informationstafeln und Exponate, die einen umfassenden Einblick in das Gesundheitswesen gaben - immer unter Berücksichtung der Sichtweisen und Prägungen der damaligen Menschen.

Mittel der Natur
Auf zahlreichen Schautafeln, zusammengestellt von den Mitgliedern des Stiber-Fähnleins, erfuhren die Besucher Wissenswirtes über Mönchsärzte oder das Wirken der Hildegard von Bingen. Zahlreiche Exponate, unter anderem Krankenbett, verschafften einen Eindruck von den Umständen, unter denen Kranken und Verletzten geholfen wurde.

In den meisten Fällen mussten die Mittel, die die Natur den Menschen überlassen hat, helfen. Gewürze zum Beispiel. Hypokras, einem mittelalterlichen Wein, der unter anderem aus den Gewürzen Piper Longum, Galgant und Ingwer besteht, wurde vielfältige Wirkung zugeschrieben. Bis in die heutige Zeit hat sich eine Abwandlung des Hypokras' mit weniger Gewürzen gehalten: als Glühwein. Eine absolut übliche Heilmethode stellte der Einsatz von Blutegeln dar. Maria Boßle zeigte im Selbstversuch, wie das funktionierte. Die Tiere saugen sich mit Blut voll. Die Wirkung: entzündungshemmend und blutverdünnend.

Fast ausgestorben
Aus hygienischen Gründen können Blutegel nur für eine Behandlung verwendet werden - was angesichts der Beliebtheit der Methode im Mittelalter fast zum Aussterben der Tiere geführt hätte. Auf besonderes Interesse stießen die Ausführungen zum lokalen Gesundheitswesen.

Das Stiber-Fähnlein stellte das Sulzbacher Hospital vor, informierte über Verpflegung und die Spitalordnung. Wie auch schon im Mittelalter, kam trotz aller Ernsthaftigkeit des Hauptthemas die "Kurzweyl" nicht zu kurz: Passend zur WM Bruchenball, ein mittelalterliches Fußballspiel der Knappen, historische Tänze von "Laetissime Saltemus" oder der Auftritt von "De Profundis", deren Musik ausschließlich am Altstadtfest zu hören ist.

Nicht zu vergessen die orientalischen Tänze von "Na'ilah" sowie das große "Feuerspectaculum" mit Feuerketten, Feuerkugeln, Feuerrad und einem großen Feuerwerk. Beide Programmpunkte lockten die Besucher in Scharen an die Stadtmauer und ins Lager, das sich bis weit in den Stadtgraben hinein erstreckte.

 

Von (cog) | 19.05.2010 | Netzcode: 2327934 |  Sulzbach-Rosenberg

Augusts Tänze, Seidels Gärten

Schlossführung im Rahmen der Knorr-von-Rosenroth-Festspiele

Sulzbach-Rosenberg. (cog) Christian Knorr von Rosenroth, der ehrwürdige Hofkanzler Herzog Christian Augusts, stand in eleganten Kniehosen und Schnallenschuhen im Schlosshof und wartete auf seine Gäste. Knorr alias Günter Haller und Kerstin König von der Kulturwerkstatt hatten zu einer Führung durch seine Wirkungsstätte eingeladen. Die große Gruppe von Interessierten aus Stadt und Kreis folgte Knorr durch das große Sulzbacher Schloss.

Nach einer langen, sehr wechselvollen Geschichte beherbergt das prächtige Gebäude heute das Staatliche Bauamt, deshalb ist es der Öffentlichkeit normalerweise nicht zugänglich. Die Führung war somit eine seltene Gelegenheit, das Innere kennenzulernen.

Start im ältesten Teil
Der Rundgang begann in der Kapelle, dem mit 1200 Jahren ältesten Teil. Aus dieser frühesten Zeit ist aber nur das aufgehende Mauerwerk mit einem kleinen blinden Fenster erhalten. Die gotischen Fenster stammen aus der Zeit um 1300, innen beeindruckten ein bemaltes Renaissance- Türgewände und die Fürstenloge aus der Herzogszeit. Im hochaufragenden Palas wurde schon im Mittelalter gefeiert, und auch später fanden hier fürstliche Festlichkeiten statt. Wie prunkvoll es dabei zuging, vermittelte die historische Tanzgruppe Laetissime Saltemus mit vier eleganten Tänzen. In elegante Kostüme gewandet und mit Grazie tanzten die sechs Damen und Herren von Laetissime Saltemus die englischen Country Dances Scotch Cap und Parsons Farewell, dann aus der französischen Schule des Arbeau die Danse de la Haye, den Heckentanz, und die Gelosia.

Die enge Verbindung der Höfe und der rege Austausch auch der Tänze lassen vermuten, dass sie zu Knorrs Zeiten in Sulzbach getanzt wurden. Die typisch barocken höfischen Tänze wie das Menuett wird man im Juli bei den Knorr-von-Rosenroth-Festspielen in „Theseus unter seinen Liebhaberinnen“ erleben können.

Barocke Malereien
Nach stürmischem Applaus und einem Blick aus den Fenstern über die Dächer der Stadt folgte die Gruppe ihrem Führer durch den Nord-Ost- Bau mit Resten von farbigen barocken Wandmalereien und durch den Augustflügel. Immer wieder wies Knorr auf schöne Stuckdecken hin. Früher, berichtete er, konnte man nicht von einem Flügel in den nächsten gehen, es gab keine innere Verbindung.

Schließlich war der Zellenbau erreicht, der jüngste Teil der Schlossanlage. Von 1860 bis 1900 war hier ein Frauengefängnis, an das im Erdgeschoss noch originale Zellentüren mit Guckloch und Klappe erinnern. Im Foyer des Bauamts bewunderten die Besucher die Reste des mittelalterlichen Bergfrieds.

Herrliche Anlagen
Der achteckige Turm war einst 30 Meter hoch und im Durchmesser etwa 15 Meter dick. Bei Ausgrabungsarbeiten und archäologischen Untersuchungen im Rahmen der Schlosssanierung 1990 bis 2000 wurde er teilweise freigelegt. Durch den Schlosshof, der ursprünglich durch einen Torturm abgeschlossen war, ging die Gruppe in die Gärten Johann Esaias von Seidels.

Der große Verleger betrieb im 19. Jahrhundert im Schloss seine Druckerei und baute den schroffen Berg zu herrlichen Gärten mit Springbrunnen, Grotten und Obstbäumen aus. Noch heute kann man die überwucherten Treppen zwischen den Terrassen erahnen. Mit kräftigem Beifall dankten die Schlossbesucher Knorr von Rosenroth für seinen fundierten und humorvollen Vortrag.

14.05.2010 | Netzcode: 2321786

Barockschlossführung mit Musik und Tanz

Im Rahmenprogramm der Knorr-von-Rosenroth-Festspiele findet am Sonntag, 16. Mai, eine barocke Schlossführung mit Musik und Tanz in Sulzbach-Rosenberg statt. Die Teilnehmer bekommen dabei Einblicke in sonst nicht zugängliche Räume der Sulzbacher Schlossanlage. Es werden die ehemalige Schlosskapelle, Saal und Foyer mit Ausgrabungen sowie der Schlossgarten besichtigt. Im Saal wird die Tanzgruppe "Laetissime Saltemus" mit barocken Tänzen in die Zeit der kulturellen Blüte am Sulzbacher Hof entführen. Führungen sind um 14 Uhr und 15.15 Uhr. Die Gebühr hierfür beträgt vier Euro. Anmeldungen sind erforderlich bei der Kulturwerkstatt unter Telefon (09661) 51 01 80.

Von (ben) | 17.01.2010 | Netzcode: 2158343 Amberg-Sulzbach

Gartenzwerge, Klartext und Mahlzeit

Traditioneller Neujahrsempfang des Landkreises - Reisinger mit deutlichen Worten und Humor

Amberg-Sulzbach. (ben) Selbst von Schnee, Regen, Eis und Matsch hatte sich das Publikum am Sonntag nicht abhalten lassen, am traditionellen Neujahrsempfang des Landkreises teilzunehmen. Wer gekommen war, brauchte dies nicht zu bereuen, nicht nur wegen der kulinarischen Schmankerln aus der Küche des St.-Anna-Krankenhauses Sulzbach-Rosenberg, gezaubert von Chefkoch Hans Luber und seinem Team. Auch die Rede von Landrat Richard Reisinger war in einigen Passagen deftig mit der Realität angerührt, in anderen versüßt mit einem Schuss Humor.

http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/2158343-129-gartenzwerge_klartext_und_mahlzeit,1,0.html#top
Kollektives Händeschütteln für Landrat Richard Reisinger und seine Stellvertreter Franz Birkl, Richard Gaßner und Martin Weiß (rechte Seite, von rechts) gab es am Sonntagvormittag am Eingang zum König-Ruprecht-Saal des Amberger Landratsamtes. Bild: Unger

Das Rezept zum Vormittagsempfang im König-Ruprecht-Saal im Amberger Landratsamt hielt sich an Altbewährtes: Dazu zählten Melodien aus den Instrumenten der Hahnbacher Blechbläserinnen ebenso wie das Spalier des Stiber-Fähnleins und das Händeschütteln, bei dem Reisinger von seinen Stellvertretern Franz Birkl, Richard Gaßner und Martin Weiß unterstützt wurde. Bevor er zu Tisch bat, steuerten die Kurfürstlichen Böllerschützen ihren donnernden Beitrag im Freien bei.

Nicht dem Freundeskreis
Abgesehen von seinen Vorgängern, Dr. Hans Wagner und Armin Nentwig, sowie Ambergs Oberbürgermeister Wolfgang Dandorfer verzichtete der Landrat auf namentliche Nennungen seiner geladenen Gästeschar. Den mehreren hundert Besuchern - auch denen ohne Einladung - rief Reisinger lächelnd zu: "Sagen Sie aber bitte nicht auch noch Ihrem Freundeskreis, dass es hier alljährlich Getränke und eine warme Mahlzeit in einem beheizten Saal gratis gibt, sofern man lediglich willens ist, längere Frontalvorträge über sich ergehen zu lassen."

Bezogen auf die Finanzkrise freute sich der Redner, dass es bei einigen Firmen langsam wieder aufwärts gehe. Andere Branchen hätten ihm erklärt, bei ihnen sei die Krise noch gar nicht angekommen - "und das sind nicht nur die Bestattungsunternehmen". Veranwortlich für den weltweiten Einbruch machte Reisinger schlichtweg "Geldgier". Das sei auch ohne abgeschlossenes Volkswirtschaftsstudium zu erkennen.

Die Auswirkungen hätten nun den Landkreis erreicht. Sei es noch 2009 gelungen, Verbindlichkeiten um 1,7 Millionen Euro abzubauen - insbesondere Altlasten bei den Kreiskliniken - so gelte es ab heuer, "alle zusätzlichen Wünsche, die an uns herangetragen werden, sehr kritisch zu überprüfen".

Zur Kreisumlage wollte sich Reisinger am Sonntag noch nicht festlegen. Den Bürgermeistern der 27 Kreisgemeinden aber schenkte er dennoch reinen Wein ein, als er sie informierte: Angesichts weggebrochener Gewerbesteuereinnahmen bei den Gemeinden fehlten dem Landkreis 2011 auf der Basis des aktuellen Umlagesatzes sechs Millionen Euro.

Mit Amberg reibungslos
In diesem Zusammenhang schloss sich der Landrat der Kritik seines Stellvertreters Gaßner an, der im AZ-Interview gegen den Bezirk Klage geführt hatte, weil dieser seine Umlage erhöht: "Da hätten sich die Landkreise schon etwas mehr Entgegenkommen gewünscht", wählte Reisinger deutliche Worte.

Ebenso Klartext sprach er, als er das Ergebnis der DSL-Machbarkeitsstudie für den Landkreis vortrug: "Hier wurde uns schmerzlich bewusst gemacht, dass wir ländlicher Raum sind und zum Teil von Landes- und Bundesregierung jäh im Stich gelassen werden." Auch zur inzwischen freiwilligen - "Gepriesen sei der Herr!" - Blauzungenimpfung hielt Reisinger nicht hinter dem Berg: "Der Vollzug des Impfzwanges war für mich ein wahres Lehrstück für die Zukunft. So schnell werde ich unausgegorene Gesetze, für die hochrangige Politiker jegliche Urheberschaft ablehnen, aber uns mit der Durchsetzung beschweren, nicht mehr vollziehen."

Positiv bewertete der Sprecher die Entstehung der neuen Schulverbünde, den Kauf des Rasensportplatzes für die Höllerer-Realschule in Sulzbach, die benutzerfreundlicher gestalteten Wertstoffhöfe und den eingeschlagenen Weg der Zukunftssicherung mit dem Kommunalunternehmen Krankenhäuser. Als "reibungslos" bezeichnete der Landrat die Zusammenarbeit zwischen Stadt Amberg und dem Landkreis.

In eigener Sache bat er, "den Rest an Privatleben", das sein Amt ihm gestatte, zu belassen, schließlich verlaufe sein Alltag unspektakulär: Rasen mähen, zum Wertstoffhof fahren, im Supermarkt Klopapier einkaufen. Deshalb: "Erlauben Sie mir auch in Zukunft, dass ich die Anzahl meiner Gartenzwerge und die Farbe meiner Schlafanzüge geheim halten darf."

Schließlich spannte Reisinger den Bogen zu einem seiner Steckenpferde: "Zahl, Anhäufung und Länge inhaltsloser und sinnentleerter Grußworte sind im Landkreis stark rückläufig. (...) Mittlerweile haben einige Grußwortredner die Zitatdatenbanken des Internets erobert und krönen ihre Ausführungen mit lyrisch-epischen Zitaten von Autoren, die sie meiner Meinung nach oft nicht kennen, geschweige denn ihre Werke gelesen haben." 

Von (rlö) | 12.01.2010 | Netzcode: 2151263 Sulzbach-Rosenberg

In der Heimat des Namensgebers

Stiber-Fähnlein besucht oberfränkisches Buttenheim - Adelsgeschlecht der "Stiebar" Sulzbach-Rosenberg.

(rlö) Wo hatte der wackere Stadthauptmann und Landrichter, der anno 1504 mit seinen Söhnen und den tapferen Sulzbachern einer Übermacht von Ambergern und Böhmen Paroli bot, seine Wurzeln? Dieser Frage ging die Historische Gruppe Stiber-Fähnlein Sulzbach-Rosenberg nach, als sie bei ihrem diesjährigen Vereinsausflug das oberfränkische Buttenheim ansteuerte.

Der 1. Bürgermeister der Marktgemeinde mit gut 3000 Einwohnern, Johann Kalb, und Kreisheimatpfleger Wolfgang Rössler staunten nicht schlecht über die stattliche Abordnung aus der Oberpfalz, die sie am Treppenaufgang zur barocken St.-Bartholomäus-Kirche in Buttenheim begrüßen durften.

Beziehungen aufbauen
Johann Kalb überreichte an den Vorsitzenden des Stiber-Fähnleins, Klaus Faltenbacher, ein Geschenk und sprach die Hoffnung aus, dass sich aus diesem Besuch "ausbaufähige Beziehungen" zwischen Sulzbach-Rosenberg und Buttenheim ergeben.

Die Stiberer ihrerseits revanchierten sich mit Info-Material über die Herzogstadt und einem Stadtmedaillon von 1. Bürgermeister Gerd Geismann, der zur allgemeinen Überraschung mit Gattin Christl später noch persönlich in Buttenheim vorbei schaute.

In Wolfgang Rössler fanden die Besucher einen überaus kompetenten Gästeführer, der beim Besuch der Bartholomäuskirche und beim Spaziergang zum Buttenheimer Schloss mit vielen wissenswerten Details aus der Geschichte des Adelsgeschlechts derer von Stiebar (historische Schreibweise) und des Ortes Buttenheim aufwartete.

Grabsteine in Rosenberg
Vom 11. Jahrhundert aufwärts bis ins 17. Jahrhundert herein waren die Stiebar die tonangebenden Herren über Buttenheim und scheuten auch nicht davor zurück, sich mehrfach mit den mächtigen Bamberger Bischöfen anzulegen.

Aus ihrer Familie stammte der Sulzbacher Stadthauptmann und Landrichter sowie Burgherr zu Rosenberg, der im Landshuter Erbfolgekrieg Sulzbach erfolgreich gegen feindliche Angriffe verteidigte. Nach ihm hat sich die Historische Gruppe Stiber-Fähnlein benannt.

Die Grabsteine von Albrecht Stiber dem Jüngeren und seiner Gattin Veronika, Freifrau von Wetzhausen, sind noch heute in der Rosenberger St. Johanniskirche zu bewundern.

12 000 bis 15 000 Besucher aus aller Welt zählt jährlich das Levi-Strauss-Museum in Buttenheim, in dem das Leben und der Erfolg des berühmtesten Sohnes dieses Ortes nachgezeichnet werden. Levi Strauss, der Erfinder der Blue Jeans, wanderte im 19. Jahrhundert 18-jährig von Buttenheim nach Nordamerika aus und gründete dort sein Jeans-Imperium. Klar, dass sich auch die Stiberer den Besuch im Jeans-Museum nicht entgehen ließen.

Anschließend ging es dann aber in den Georgenbräu, um bei süffigem Buttenheimer Kellerbier einen gelungenen Ausflug ausklingen zu lassen.

Historische Gemeinsamkeit
Kreisheimatpfleger Wolfgang Rössler und die Stiberer gingen mit dem Versprechen auseinander, gemeinsam dafür zu sorgen, dass die "Herren von Stiebar" in Buttenheim nicht länger im Schatten von Levi Strauss stehen müssen. Beiderseits ist man überzeugt, dass es sich lohnt, auf der Basis der historischen Gemeinsamkeiten engeren Kontakt zu pflegen.

 

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Stand: 25. April 2016     

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