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Ahnenforscher Instrumentenbau Böllerbau
Bekanntmachung: 23.07. Laetissime Saltemus Kastenbauerhaus -- 19.-21.08.16.Cave Gladium Furth i.Wald -  17.-18.9.16 Stollenfest Bergbaustollen Max


Instrumente sind sein Leben, das Erfahren, wie das Holz beschaffen sein muss, damit es klingt. Das Bearbeiten von Hand, die Gewissheit, das ein handgefertigtes Instrument in aller Regel eine ganz andere Ausstrahlung, als ein vorwiegend maschinell gefertigtes hat. 

 
Erklärt dies auch die anhaltende Faszination, die von alten Instrumenten ausgeht? Es sind oft kleine Unregelmäßigkeiten (nicht Unsauberkeiten!), die gar nicht bewusst wahrgenommen werden, die aber das Erscheinungsbild solcher Instrumente entscheidend beeinflussen. 
Handgemachte Instrumente altern auf eine schöne Art und wirken später nicht "schäbig". Erst die individuelle Abstimmung in klanglicher und spieltechnischer Hinsicht lässt ein perfektes Instrument entstehen. 
Dies fängt bei der Ausarbeitung der Decke und deren Beleistung an und setzt sich bei der Gestaltung des Halsprofils für eine optimale Bespielbarkeit fort. Auch die Auswahl der verwendeten Tonhölzer spielt natürlich eine bedeutende Rolle. Hier ist es besonders wichtig, sämtliche Instrumententeile von Grund auf selbst zu fertigen. Das Holz hierfür sucht er im Rohzustand aus und bearbeitet es erst nach einer mehrjährigen Lagerzeit weiter.
Ruhig und bedächtig arbeitet er an einem Stück Holz, Holz, das ganz gewöhnlich aussieht. Hat nicht schon einmal jemand gefragt ob das wohl ein großer Holzschöpflöffel wird? Nun mit so profanen Geräten gibt sich unser "Paganini" nicht ab. 

Begonnen hat es irgendwann mit einer Geige, deshalb nennen ihn seine Freunde auch liebevoll "Paganini", im richtigen Leben heißt er Josef Gallesdörfer. Er ist Schreinermeister in der JVA Amberg, jedoch in seiner Freizeit spürt er den Klängen in den Hölzern nach.  

Ein Streichpsalter aus dem 12. Jahrhundert, in unserem Kulturkreis bekannt, bzw. wieder eingeführt oder eine Drehleier müssen es schon sein, um seine Neugierde zu wecken. Manchmal können wir ihn auch zum Bau einer Türharfe bewegen, deren feiner Klang uns den nächsten Gast freundlich empfangen lässt.  

Viel zum arbeiten kommt er auf unseren historischen Festen nicht, jedoch findet er hier die Gleichgesinnten und Fachleute unter den Musikern, die den Klang seiner Instrumente zu schätzen wissen. So wird mitunter mehr musiziert als geschnitzt und geschliffen.

Ein Auszug seiner fertiggestellten Instrumente:
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Geigen
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Drehleier
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Streichpsalter
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Feenharfen
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Türharfen
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Dudelsack

 

 
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HG Stiber Faehnlein
Stand: 25. April 2016     

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