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Lusamendtleyn Lieder
Bekanntmachung: 23.07. Laetissime Saltemus Kastenbauerhaus -- 19.-21.08.16.Cave Gladium Furth i.Wald -  17.-18.9.16 Stollenfest Bergbaustollen Max

1999 hat uns die Evi Strehl (Text und Melodie) ein Lied geschenkt, ein Lied das aus der Legende um den Landshuter Erbfolgekrieg zu verstehen ist.

Das Stiberlied

1504 daou wor a graouße Schlacht, 
da hom Amberg und Böhmen den Sulzbachern Angst g`macht.
A tapferer Hauptmann kämpft gen`9000 Mann

// und wer wor da Sieger: Da Stiber - da Stiber!!!//

In Rousenberch dau hautà g`wohnt ja git`s denn suwos aa
aa Franke is`a aa nu g`wen daou is doch nix dabaa!
Den hom sich g`holt die Sulzbacher woi`s g`fürcht hom um ihr Le`m.

//Denn: wer kämpft Feinde nieder: Da Stiber, da Stiber!!!//

2004 (Zwoatausenundvia) git`s wieda Stiba im Land!  
(kann mit jeweils aktueller Jahreszahl gesungen werden)
Sie tein für Sulzbach kämpf`n mit Herz und mit Verstand
und aa im Festl`n feier daou san d`Sulzbacher Sieger

//den: Wer safft d`Amberger nieda: die Stiber, die Stiber!!!//

 

Der bayerische Landsknecht von Armin Binder:

Alter Landsknechtspruch aus dem 16. Jahrhundert

Solche, die  im Trueben fischen
wird der liebe Gott erwischen.
Unsere Freunde sind sie nit.
ab dafuer und weg damit!

Solche, die da hinterkriechen,
werden immer uebel riechen.
Mit den Burschen sind wir quit!
Ab dafuer und weg damit!

Speichellecker, Leisetreter,
Froemmler, Mucker und Verraeter,
schmeißt sie raus mit einem Tritt,
ab dafuer und weg damit!

Solche, die da aufrecht steh`n,
schnurgeraden Weges geh`n
wenn der Teufel Feier speit
dem sei ein volles Glas geweiht!

Die Musikstücke der Gruppe "Lusamendtleyn" eignet sich  sehr zum lauschen, spielen sie doch überwiegend Stücke aus mittelalterlichem Liedgut. 

Lieder und Musikstücke aus dem Pestreigen.

"Was wollen wir trinken" 

//Was wollen wir trinken sieben Tage lang - Was wollen wir trinken -- so ein Durst// 

//Es wird genug für alle sein - wir trinken zusammen roll das Fass herein wir trinken zusammen nicht allein//

//Dann wollen wir schaffen sieben Tage lang - Dann wollen wir schaffen komm fass an// 

//Und das wird keine Plackerei - wir schaffen zusammen sieben Tage lang - wir schaffen zusammen nicht allein// 

// Jetzt müssen wir streiten keiner weiß wie lang ja für ein Leben ohne Zwang// J

//Dann kriegt der Fürst uns nicht mehr klein - wir halten zusammen keiner kämpft allein - wir gehen zusammen nicht allein//

Herre Gott

1. Es ist ein Schnitter, Der heißt Tod, Hat G'walt vom großen Gott. Heut wetzt er das Messer, Es schneidt schon viel besser, Bald wird er drein schneiden, Wir müßens schon leiden. Hüt dich, schöns Blümelein! 

2. Was heut noch grün Und frisch dasteht, Wird morgen weggemäht: Die edel Narzissel, Die himmlische Schlüssel, Die schöne Hyazinthen, Die türkischen Winden. Hüt dich, schöns Blümelein! 

3. Viel hunderttausend Ungezählt, Was unter die Sichel fällt: Rot Rosen, weiß Lilien, Beid wird er austilgen; Ihr Kaiserkronen, Man wird euch nicht schonen. Hüt dich, schöns Blümelein!

 

"Es führt über den Main" 

Es führt über den Main eine Brücke von Stein, wer darüber will gehn, muß im Tanze sich drehn. Refrain: fa-la-la-la-la, fa-la-la-la 

Kommt ein Fuhrmann daher, hat geladen so schwer, seine Rösser sind drei, und sie tanzen vorbei. Ref.: fa-la-la-la-la, fa-la-la-la

Kommt ein Mädchen allein auf die Brücke von Stein, faßt ihr Röckchen geschwind, und sie tanzt mit dem Wind. Ref.: fa-la-la-la-la, fa-la-la-la

Kommt ein Busch´ ohne Schuh´ und in Lumpen dazu, als die Brücke er sah, hei, wie tanzte er da. Ref.: fa-la-la-la-la, fa-la-la-la

Kommt der König in Person, steigt herab von seinem Thron, kaum betritt er das Brett, tanzt er schon Menuett. Ref.: fa-la-la-la-la, fa-la-la-la

Kommt, ihr Leute, herbei, schlagt die Brücke entzwei! und Sie schwangen das Beil, und sie tanzten derweil. Ref.:fa-la-la-la-la, fa-la-la-la

Alle Leute im Land kommen schnell hergerannt. Bleibt der Brücke doch fern, denn wir tanzen so gern. Ref.: fa-la-la-la-la, fa-la-la-la

Es führt über den Main eine Brücke von Stein, wir fassen die Händ´, und wir tanzen ohn´ End´.Ref.: fa-la-la-la-la, fa-la-la-la

 

Diese Lieder spiegeln trotz ihre Fröhlichkeit die Angst vor der Pest wieder. Den das Sinnbild des Todes die Brücke, wer über sie tanzt, geht in den Tod. 

 
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Stand: 25. April 2016     

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